Die Industrialisierung des Sehens - Lebende Bilder von Ottomar Anschütz

Laufzeit: 04. April 2001 bis 17. Juni 2001

Ottomar Anschütz - geboren 1846 in Lissa (Ostpreußen), gestorben 1907 in Friedenau - lernte sein
Handwerk bei renommierten Photographen in Berlin, München und Wien. Er betrieb bald ein eigenes
Photofachgeschäft und Atelier in Berlin. Seinen Ruf erwarb er sich mit Abbildungen von schnellen
Bewegungs-abläufen, er widmete sich in dieser Arbeit zunächst Sportlern und Tieren. 1883 stellte er
seine brillanten Aufnahmen der Bewegungsphasen fliegender Störche vor. Für seine Bilder platzierte er
erst 12, dann 24 Photoapparate nebeneinander. Zu dieser Zeit war er in Fachkreisen bereits als Erfinder
eines Schlitzverschlusses vor der Bildplatte bekannt, mit dem sich die Belichtungszeiten bis auf eine
Tausendstel Sekunde verkürzen ließen. Mit seinem Verschlusspatent gelang es ihm, in allen Grautönen
gestochen scharfe Aufnahmen zu erzielen und einzelne Phasen der Flugtechnik von Vögeln sowie
komplizierte Bewegungsabläufe von Speerwerfern und Weitspringern festzuhalten.

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