Ludwig Museum im Deutschherrenhaus
56068 Koblenz
Danziger Freiheit 1

HEINZ MACK - Licht der ZERO-Zeit / DANIEL SPOERRI - Eaten by ...

Laufzeit: 30. August 2009 bis 01. November 2010

Die beiden Ausstellungen skizzieren jede für sich die entscheidenden Impulse ihres künstlerischen Wirkens: Für Heinz Mack war es die Erfindung von ZERO auf der Basis seiner Licht-Experimente. In kurzer Zeit entstanden seine Lichtstelen, Lichtrotoren, Lichtreliefs, aber auch Experimente aus Sand und Rasterstrukturen. Die im Ludwig Museum in Koblenz gezeigten Exponate stammen sämtlich direkt aus dem Atelier von Heinz Mack und sind zum größten Teil bislang nicht der Öffentlichkeit zugänglich gemachte Werke aus der Früh- und Hochzeit der ZERO-Jahre, die offiziell von 1957 bis 1964 dauerte.

Beide - Gründungsvater der Gruppe ZERO der eine, Gründungsmitglied der Gruppe der Nouveaux Réalistes der andere - feiern im nächsten und übernächsten Jahr ihren achtzigsten Geburtstag mit großen, retrospektiv angelegten Schauen. Zuvor präsentieren die beiden Künstler in Koblenz Werke, die den künstlerischen Ansatz seit der Zeit der späten 50er/frühen 60er Jahre dokumentieren! Es gab diesen losen Kontakt Daniel Spoerris zu ZERO über seine Freunde Yves Klein sowie dessen Frau, der Schwester von Günther Uecker, und Jean Tinguely .. im Jahr 1959:

Daniel Spoerri entwickelte ganz im Geiste der Nouveaux Réalistes ein neues Thema der Alltagskultur, die um das Essen, dessen Entstehen und Vergehen kreisen. Wie kein anderer verbindet er dieses mit dem Handlungsakt selbst. Bis heute steht die von ihm definierte Eat Art mit ersten Konzepten in Zusammenhang, die er bereits in einem Hotelzimmer 1959 erfunden und entwickelt hat, nämlich im Zimmer Nr. 13 im Pariser Hôtel Carcassonne. Das Ludwig Museum, das im Besitz von zwei seiner Arbeiten aus der Edition MAT (Multiplication d’art transformable) ist, zeigt als Kern die in Bern befindliche Replik des kleinen Zimmers im Pariser Hôtel Carcassonne, die Daniel Spoerri 1998 hat bauen lassen. In diesem Raum lebte Daniel Spoerri ab 1959 einige Jahre, und er begann dort mit seinen sogenannten Fallenbildern , für die er heute berühmt ist. Eine Reihe von originalen Fallenbildern, die aus der Zeit von 1978 bis 1992 datieren, gehören ebenso zu den Exponaten, wie aktuelle Assemblagen und Bronzen bzw. Skulpturen, und die fortlaufend entstehenden “Eintagskästchen”.

Kategorien:
Kunst |  Ausstellungen im Bundesland Rheinland-Pfalz | Ort:  Koblenz |
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