Theodor Rocholl und der Reinhardswald. Eine Erinnerung zum 150. Geburtstag des Malers.
Laufzeit: 27. November 2004 bis 31. Mai 2005
Der Maler Theodor Rocholl stammt aus Sachsenberg/Waldeck, wo er am 11. 6. 1854 geboren wurde. Nach Studien in Dresden, München und Düsseldorf beginnt er 1883 seine Karriere als »Schlachtenmaler«. Die Beschäftigung mit dem deutsch-französischen Krieg 1870/71 macht ihn bekannt und bringt erste Erfolge. Ab 1897 bis 1914 nimmt er an mehreren Feldzügen während der Balkankriege teil, 1900 im Auftrag des Kaisers auch an der Niederschlagung des Boxeraufstandes in China. Mit dem Ende des Ersten Weltkriegs endet auch seine Beschäftigung mit militärischen Motiven, sieht man von Auftragsarbeiten ab.
Rocholl wendet sich jetzt der Landschaftsmalerei zu, findet einen neuen Schwerpunkt in der Darstellung von Pferden. Aus dem »Schlachtenmaler« wird der »Pferdemaler«. Die Anregungen zu seinen Bildern bekommt er an der Sababurg im Reinhardswald bei Hofgeismar. Am 14. 9. 1933 stirbt Theodor Rocholl nach einem Verkehrsunfall in Düsseldorf.
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