Sammlung Scharf-Gerstenberg
14059 Berlin
Schloßstr. 70

Surreale Sachlichkeit. Werke der 1920er- und 1930er-Jahre aus der Nationalgalerie

Laufzeit: 13. Oktober 2016 bis 23. April 2017

In der Ausstellung wird ein breites Spektrum von Künstlern der Neuen Sachlichkeit präsentiert, unter anderem Otto Dix, Christian Schad und Alexander Kanoldt. Ihre Werke treffen auf Arbeiten von Max Ernst, René Magritte und anderen Surrealisten, die den Blick auf das Sonderbare, Geheimnisvolle, mitunter sogar Absurde der Neuen Sachlichkeit lenken.

Beide Bewegungen – der Surrealismus wie die Neue Sachlichkeit – sind in Reaktionen auf die historischen Avantgarden entstanden, die mit dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges ausgedient hatten. Nunmehr ging es weniger um die Erkundung der eigenen Bildmittel, den individuellen künstlerischen Ausdruck oder Stil als vielmehr darum, zu einer neuen ganzheitlichen Weltsicht zu gelangen. Für die Surrealisten wie für die Künstler der Neuen Sachlichkeit trat die subjektive Sicht des Künstlers zugunsten einer "objektiven" Betrachtungsweise zurück, in der sich die gesellschaftliche Realität gleichsam wie von selbst offenbarte – mit ihren neuzeitlichen Errungenschaften, aber auch mit ihren psychischen Abgründen.

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