Museum für konkrete Kunst
85049 Ingolstadt
Tränktorstraße 6-8

Marie-Luise Heller

Laufzeit: 15. April 2018 bis 17. Juni 2018

Seit Kurzem wird das Werk von Marie-Luise Heller (1918–2009) wiederentdeckt, deren Malerei dank ihrer kräftigen Farbwahl und der dynamischen Kompositionen an die amerikanische Pop Art denken lässt. Doch ist es eine ungegenständliche Variante mit Motiven wie Linien und Spiralen, die wiederum in deutlichem Bezug zur Konkreten Kunst stehen. Im Jahr 1967 wandte sich Heller dem Kunststoff als Träger ihrer Malerei zu. Sie montierte transparentes Plexiglas in mehreren Scheiben hintereinander und erschuf dadurch Objekte mit überraschender optischer Wirkung. Je nach Standort des Betrachters verändert sich die Wahrnehmung.

Der künstlerische Werdegang von Marie-Luise Heller ist exemplarisch für Frauen der Kreativszene in der Bundesrepublik bis in die 1970er Jahre hinein. Es war eine Zeit, in der sich Künstlerinnen nur schwer am Kunstmarkt behaupten konnten. Im Erdgeschoss des Museums wird ein Querschnitt ihres Schaffens gezeigt.

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