Haus der Kunst
80538 München
Prinzregentenstraße 1

Jörg Immendorff: Für alle Lieben in der Welt

Laufzeit: 14. September 2018 bis 27. Januar 2019  

Jörg Immendorff (1945-2007) pflegte sein Image als Künstler und harter Kerl, doch er hatte auch weiche und nachdenkliche Seiten, die man neben seinem politischen Sendungsbewusstsein in der Retrospektive «Für alle Lieben in der Welt» entdecken kann. Mitte der 1960er-Jahre als Beuys-Schüler an der Düsseldorfer Akademie erprobt sich Immendorff zunächst als Agitationskünstler. Die Aktionen der Lidl-Akademie, die er mit seiner ersten Ehefrau Chris Reinicke entwickelt, stehen für Liebe und Frieden und den Wunsch die Welt zu verändern, sich gegen die uninspirierte und wenig geistreiche Politik in Deutschland aufzulehnen. «Lidl» ist dabei ein Kunstwort in der Tradition von Dada. Intuition und Schöpfergeist sollen durch die Aktionen befreit werden. Später steht Immendorff der KPD nahe.

Einige Jahre arbeitet er als Hauptschullehrer und entwickelt eine Bildsprache, in der Wort und Bild gleichberechtig nebeneinander stehen. Unter dem Titel «Rechenschaftsbericht» entsteht ein Zyklus von Gemälden mit klarer politisch-pädagogischer Botschaft. Die Retrospektive wird ca. 200 Werke aller Schaffensphasen umfassen. Sie folgt keiner strengen Chronologie der Werke, vielmehr wird sie entscheidende Schwerpunkte der Werkentwicklung in Kapiteln darstellen.

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