Museum Ludwig
50667 Köln
Heinrich-Böll-Platz

Russische Avantgarde im Museum Ludwig - Original und Fälschung

Laufzeit: 26. September 2020 bis 03. Januar 2021  

Immer mehr Museen öffnen sich nach langer Tabuisierung für einen transparenten Umgang mit Fälschungen, tauschen Erkenntnissen aus und entscheiden sich – falls notwendig –,Werke in der Sammlung neu zu bewerten. Mit einer komprimierten Studioausstellung stellt auch das Museum Ludwig Fragen nach Authentizität am Beispiel der Russischen Avantgarde. Sie bildet – neben Pop Art und Picasso – einen Sammlungsschwerpunkt des Museums: Die Kollektion umfasst über 800 Arbeiten aus der Zeit von 1905 bis 1930, darunter rund 100 Gemälde.

Aus unterschiedlichen Gründen gelangten immer wieder Werke fraglicher Autor*innenschaft in private und institutionelle Sammlungen. Auch das Museum Ludwig ist betroffen und untersucht mithilfe internationaler Wissenschaftler*innen seinen Bestand. Die Ausstellung präsentiert erste Ergebnisse und stellt anhand von Werken von Natalja Gontscharowa, Kliment Redko, Nikolai Suetin und weiteren Künstler*innen kunsthistorische und technologische Methoden vor, um künstlerische Handschriften oder auch Falschzuschreibungen erkennbar zu machen.

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Kategorien:
Kunst | Museumsgeschichte / Museumstechnik |  Ausstellungen im Bundesland Nordrhein-Westfalen | Ort:  Köln |
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