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19.3.2017

Nominierte für Horst-Janssen-Grafikpreis stehen fest
Veröffentlicht von: Horst-Janssen-Museum Oldenburg
Internetseite: www.horst-janssen-museum.de
Hohes Preisgeld und Einzelausstellung mit Katalog locken Nachwuchs



Oldenburg. Die Claus Hüppe-Stiftung vergibt im 3-Jahres-Turnus einen hochdotierten Preis: 20.000 Euro für den sechsten Horst-Janssen-Grafikpreisträger oder die -Preisträgerin, das ist in der Kunstwelt eine echte Chance für den Nachwuchs. „Neben der finanziellen Dotierung ist natürlich die Einzelausstellung, die am 21. Oktober im Horst-Janssen-Museum eröffnet werden soll, ein Riesenanreiz, oft handelt es sich um die erste große Solo-Show für die Kandidaten“, sagt Museumsleiterin Dr. Jutta Moster-Hoos. Ein Katalog wird die Ausstellung begleiten. Die acht Nominierten für den Horst-Janssen-Grafikpreis 2017 stehen nun fest: Benjamin Dittrich, Tobias Dostal, Lukas Giesler, Julia Gruner, Lukas Kindermann, Norman Sandler, Yann Vari Schubert und Walter Yu.

Mit Spannung verfolgen die Wissenschaftlerinnen im Horst-Janssen-Museum zurzeit das Eintreffen der Werke. Am 3. April wird die Jury die Arbeiten sichten und darüber entscheiden, wer mit dem in der Szene wichtigen Grafikpreis ausgezeichnet wird. „Bei nur acht handverlesenen Nominierten hat jeder von ihnen eine realistische Chance. Die Jury lässt sich bei der Auswahl viel Zeit, denn es sind künstlerische Positionen auf höchstem Niveau dabei“, kündigt Moster-Hoos bereits heute an.

Für den Horst-Janssen-Grafikpreis der Claus Hüppe-Stiftung kann man sich nicht selbst bewerben. Die Auswahl der Nominierten findet durch acht Hochschuldozentinnen und -dozenten statt. In diesem Jahr waren es Christoph Ruckhäberle (Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig), Jorinde Voigt (Akademie der Bildenden Künste München), Marcel van Eeden (Staatliche Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe), Katharina Grosse (Kunstakademie Düsseldorf), Peter Kogler (Akademie der Bildenden Künste München), Achim Bertenburg Hochschule für Künste Bremen), Birgit Brandis (Hochschule für Bildende Künste Hamburg) und Valérie Favre (Universität der Künste Berlin).

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