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8.10.2017

Schloss Mannheim - Baumaßnahme im Schloss: Gelber Salon wird saniert
Veröffentlicht von: Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg
Internetseite: www.schloesser-gaerten.de
© Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg
Der Gelbe Salon, einst Wohnzimmer der Großherzogin Stephanie von Baden, ist einer der prachtvollen Räume in der Beletage der ehemaligen Residenz der Kurfürsten. Ab dem 6. Oktober wird dieser und zwei angrenzende Säle – der Blaue Salon und das Musikzimmer – wegen Bauarbeiten geschlossen. Ein Wasserschaden im Gelben Salon macht die Sanierung nötig. Wie lange die Räume gesperrt sein werden, kann erst beurteilt werden, wenn die Decke geöffnet und die Schadenursache analysiert wurde. Über die ganze Zeit der Schließung gewähren die Staatlichen Schlösser und Gärten ermäßigten Eintritt in das Schlossmuseum.

Gelber Salon wird ausgeräumt
Irgendwo in der Decke wird das Leitungsleck vermutet: Im Gelben Salon, dem Wohnzimmer der Großherzogin Stephanie von Baden, ist ein Wasserschaden aufgetreten. Um die Ursache zu lokalisieren und den Schaden zu beheben, werden ab dem 6. Oktober dieser und die beiden angrenzenden Säle für die Besucher geschlossen. Der Schaden, den das tropfende Wasser anrichtete, beschränkt sich auf die Decke und den Fußboden des Gelben Salons. Vollkommen unbeschädigt blieben die kostbaren Einrichtungsgegenstände des Raumes, wie Sofa, Sessel, Konsoltische, Ölgemälde, Wandleuchten und Skulpturen. Die gesamte Ausstattung wird von den Restauratoren der Staatlichen Schlösser und Gärten während der Bauarbeiten in das benachbarte Musikzimmer der Großherzogin ausgelagert werden. Auch der angrenzende Blaue Salon wird aus Sicherheitsgründen gesperrt.

Vom Ergebnis der Untersuchungen hängt ab, wie lange diese drei Säle geschlossen bleiben werden. Als kleines Trostpflaster für das unvollständige Besuchserlebnis gewähren die Staatlichen Schlösser und Gärten den Besuchern des Schlossmuseums einen ermäßigten Eintrittspreis.

Prachtvolle Beletage
Der seit dem 19. Jahrhundert „Gelber Salon“ genannte Saal war ein Teil des ehemaligen prächtigen kurfürstlichen Appartements – zur Zeit von Carl Theodor war dieser Raum das Audienzzimmer des Kurfürsten und mit prachtvollen Tapisserien ausgestattet. Großherzogin Stephanie, die von 1818 bis zu ihrem Tod 1860 als Witwe das Schloss bewohnte, nutzte diesen Saal als zweites Wohnzimmer für repräsentative Anlässe sowie für private Abendgesellschaften. Die Wände waren mit einem Damaststoff in „Citron“ bespannt – daher der Name des Raumes. Seit der Wiedereinrichtung des Schlosses vor 10 Jahren ist der Salon wieder mit gelbem Seidenstoff ausgeschlagen. Nach Stephanies Tod wurde der Raum Sitzungssaal der Rheinschifffahrtskommission.

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