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5.7.2018

Neue Geschäftsführung des Deutschen Künstlerbundes
Veröffentlicht von: Deutsche Künstlerbund
Internetseite: www.deutscher-kuenstlerbund.de
Am 20. Juni 2018 hat Frau Dr. des. Angelika Richter die Geschäftsführung des Deutschen Künstlerbundes übernommen. Frau Richter tritt die Nachfolge von Katja Hesch an, die den Deutschen Künstlerbund in den letzten elf Jahren mit großem Erfolg geleitet hat.



Angelika Richter hat zuletzt als freie Kuratorin und Kunstwissenschaftlerin in Berlin gearbeitet, wo sie unter anderem die Ausstellungen »no vacancies« (2000), »und jetzt. Künstlerinnen aus der DDR am Künstlerhaus Bethanien« (2009) und »Left Performance Histories« in der nGbK (2018) ko-kuratierte. Sie studierte Kunstgeschichte und Germanistik an der Eberhard Karls Universität Tübingen und an der Freien Universität Berlin. Am Institut für Kunst und Visuelle Kultur der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg wurde sie promoviert. Von 1996 bis 1999 war sie Mitarbeiterin in Berliner Galerien, u.a. der Galerie Barbara Thumm. Von 2001 bis 2003 arbeitete sie als International Exhibition Co-Ordinator der Liverpool Biennale und von 2003 bis 2006 war Angelika Richter Künstlerische Leiterin und Geschäftsführerin der Werkleitz Gesellschaft e.V. in Halle (Saale). Dort leitete sie die 6. Werkleitz Biennale »Common Property/Allgemeingut« und ko-kuratierte unter dem Titel »Happy Believers« die 7. Werkleitz Biennale. Als Lehrende, Vortragende und Autorin ist Frau Richter sowohl im In- als auch im Ausland tätig.



Die Ausrichtung ihrer zukünftigen Tätigkeit liegt in der bundesweiten Interessenvertretung der Mitglieder des Deutschen Künstlerbundes, die sich im Berliner Projektraum als lebendiger Ort der künstlerischen Auseinandersetzung und des kritischen Diskurses niederschlägt, genauso wie in der Umsetzung überregionaler Projekte in enger Kooperation mit Kunstinstitutionen in und außerhalb von Berlin. Ein weiterer wesentlicher Schwerpunkt liegt in der Vertiefung kulturpolitischer Debatten, um gesetzliche, wirtschaftliche und soziale Rahmenbedingungen für bildende Künstler*innen weiter ausbauen zu können. Frau Richters Auseinandersetzung in und mit der Gegenwartskunst ist geleitet von formal-ästhetischen, kunsthistorischen und gesellschaftsrelevanten Fragestellungen. Erweitert werden soll der öffentliche Dialog mit einer europäischen Künstlerschaft, u.a. mit ostdeutschen und osteuropäischen Akteur*innen sowie mit Nachwuchskünstler*innen. Ihre transkulturelle und interdisziplinäre Herangehensweise wird Angelika Richter auch im Deutschen Künstlerbund fortsetzen, wobei auch die Geschichte und Bedeutung des Deutschen Künstlerbundes als eine der ältesten, renommiertesten Künstler*innenvereinigungen in Europa reflektiert werden sollen.



Der Deutsche Künstlerbund freut sich auf die zukünftige Zusammenarbeit mit Angelika Richter.

Für Interviews steht Frau Richter auf Anfrage gern zur Verfügung.

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