Es muss nicht immer Dürer sein ... Zeigen Sie uns Ihr persönliches Museumsobjekt

Laufzeit: 26. November 2005 bis 06. Januar 2006

Sammeln und Archivieren zählt neben Forschen, Präsentieren und Vermitteln zu den zentralen Aufgaben eines Museums. Durch das institutionalisierte Sammeln und Archivieren werden Museen zu Orten, in denen die Werte, die Identität und das kollektive Gedächtnis einer Gesellschaft durch die Zeitläufte hinweg für künftige Generationen bewahrt werden.

Sammeln ist damit auch der fortlaufende Versuch, das Vergehen der Zeit zu bewältigen. Das trifft nicht nur auf Museen, sondern auf jeden Einzelnen zu. Das private Fotoalbum oder Tagebuch belegt: Ich kann Fotos, Spuren, Erinnerungen aufbewahren, rekonstruieren oder im Nachhinein erfinden. Sammeln hat also nicht nur etwas Behütendes, sondern auch etwas Ängstliches. Dabei gilt die Sorge nicht nur dem vergangenen Verlorenen, sondern auch dem zukünftig Ungewissen.

Die Sammlungspolitik der Städtischen Museen Konstanz ist fest umrissen. Doch wie sieht es mit dem aus, was jeder von uns, der Mann, die Frau, das Kind nebenan, für aufbewahrungswürdig ansieht? Das möchten wir von Ihnen wissen! Ist es der abgeliebte Teddybär aus Kindertagen, die immer wieder neu besohlten Wanderschuhe oder das Bündel Briefe, das von der ersten Liebe blieb? Im Sommer 2005 werden wir Sie aufrufen, uns ihr persönliches Museumsstück zu nennen und ihre Wahl zu begründen. Eine unabhängige Jury wird die interessantesten und originellsten Vorschläge auswählen, die dann in einer Ausstellung präsentiert werden. Eine Ausstellung, die gewiß ebenso überraschende wie unkonventionelle und unterhaltsame Aspekte zu Tage fördern, aber auch viele sehr persönliche Geschichten erzählen wird.

Kategorien:
Kunst |  Ausstellungen im Bundesland Baden-Württemberg | Ort:  Konstanz |
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