Sondervitrine „Kämme der Alamannen" mit Funden aus Dillingen-Schretzheim
Das Alamannenmuseum Ellwangen zeigt ab sofort in einer Sondervitrine alamannische Kämme aus Schretzheim bei Dillingen an der Donau.

Laufzeit: 12. Oktober 2006 bis 06. Januar 2007

„Kämme der Alamannen" ist das Thema einer Sondervitrine, die ab sofort im Erdgeschoss des Ellwanger Alamannenmuseums bewundert werden kann. Gezeigt werden darin bis zum 6. Januar einzigartige Prachtexemplare solcher Kämme aus dem Bestand des Stadt- und Hochstiftmuseums Dillingen an der Donau. Ausgegraben wurden sie in dem bekannten alamannischen Gräberfeld von Schretzheim bei Dillingen, das bereits von 1890 bis 1901 und von 1927 bis 1934 durch den Historischen Verein in Dillingen erforscht wurde.

Nähere Informationen beim Alamannenmuseum unter Tel. 07961/969747 oder im Internet unter www.alamannenmuseum-ellwangen.de.

„Kämme der Alamannen" ist das Thema einer Sondervitrine, die ab sofort im Erdgeschoss des Ellwanger Alamannenmuseums bewundert werden kann. Gezeigt werden darin bis zum 6. Januar einzigartige Prachtexemplare solcher Kämme aus dem Bestand des Stadt- und Hochstiftmuseums Dillingen an der Donau. Ausgegraben wurden sie in dem bekannten alamannischen Gräberfeld von Schretzheim bei Dillingen, das bereits von 1890 bis 1901 und von 1927 bis 1934 durch den Historischen Verein in Dillingen erforscht wurde.

Aus Hirschgeweih gefertigte Dreilagen-Kämme sind typische Grabbeigaben in Frauen- und Männergräbern des 4.-7. Jahrhunderts. Neben der praktischen Bedeutung für die Haarpflege war die Niederlegung von Kämmen im Grab wohl auch mit magischen Intentionen verbunden. Langes und gepflegtes Haar galt zudem insbesondere bei Männern als Statussymbol, so dass die Kammbeigabe hier außerdem als Zeichen des gehobenen Standes anzusehen ist.

Abgerundet wird die Präsentation durch mehrere in Schretzheim gefundene Bronzepinzetten, die ebenfalls nicht zuletzt als Statussymbole in die alamannischen Gräber gelangten. Sie waren Teil des so genannten Toilettebestecks vornehmer Krieger und dienten der Körperpflege, insbesondere zum Auszupfen der Barthaare.

Nähere Informationen beim Alamannenmuseum unter Tel. 07961/969747 oder im Internet unter www.alamannenmuseum-ellwangen.de.

Zur Museumseite: Alamannenmuseum Ellwangen

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