Antike Bilder - Islamische Tradition
Münzgeld und Münzbilder im Nahen Osten zur Zeit Saladins und der Kreuzfahrer

Laufzeit: 24. November 2006 bis 25. Februar 2007

Entsprechend der im Islam weithin wenig geschätzten Bildlichkeit sind auch die Münzen islamischer Staaten in aller Regel reine Schriftdokumente. Doch mit den turkmenischen Herrschaften kommen während des 12. Jahrhunderts in Nordmesopotamien großformatige Kupfermünzen auf, deren Vorderseiten eindrucksvolle Bilder tragen: Teils sind diese von antiken Münzen ent-lehnt, teils nehmen sie Elemente christlicher Ikonographie oder allgemeiner Herrschaftsdarstellungen auf, vielfach sind sie aber auch gänzlich eigenständige Schöpfungen.
Über die ereignisgeschichtlichen, wirtschafts- und ideengeschichtlichen Kontexte versucht die Ausstellung sich der vorübergehenden Blüte dieser Bildlichkeit im Nahen Osten zur Zeit der Kreuzfahrer zu nähern. Dabei wird deutlich, wie es die erst wenige Generationen zuvor in den Nahen Osten gekommenen turkmenischen Herren Nordmesopotamiens verstanden, die zeitgenössischen und historischen Anregungen ihrer neuen Umgebung gestaltend aufzugreifen.

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Archäologie |  Ausstellungen im Bundesland Baden-Württemberg | Ort:  Tübingen |
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