Frankfurter Kunstverein e.V.
60311 Frankfurt am Main
Steinernes Haus am Römerberg / Markt 44

Manon de Boer: "Die Zeit, die bleibt"
Einzelausstellung der niederländischen Künstlerin Manon de Boer (*1966)

Laufzeit: 07. Februar 2008 bis 20. April 2008

Neben anderen internationalen Gruppenausstellungen, bekannt durch ihre Teilnahme an der Biennale von Venedig 2007, ist „The Time That Is Left“ als erste große Einzelausstellung der niederländischen Künstlerin Manon de Boer angelegt. Der Frankfurter Kunst-verein zeigt acht große Installationen, einschließlich Videoprojektionen und 16mm Filme, aus de Boers Werk der Jahre 1996 bis 2007. Es handelt sich um die bislang umfassendste Präsentation ihrer Arbeiten, da neben den Filmen auch ein fortlaufendes Tonarchiv aus Interviews der Künstlerin mit Musikern, Tänzern und Komponisten der 1970er Jahre, Be-standteil der Werkschau sein wird. Außerdem werden Bilder, Texte und Skripte gezeigt, die Manon de Boer als Quellenmaterial hierfür heranzieht.

Neben anderen internationalen Gruppenausstellungen, bekannt durch ihre Teilnahme an der Biennale von Venedig 2007, ist „The Time That Is Left“ als erste große Einzelausstellung der niederländischen Künstlerin Manon de Boer angelegt. Der Frankfurter Kunst-verein zeigt acht große Installationen, einschließlich Videoprojektionen und 16mm Filme, aus de Boers Werk der Jahre 1996 bis 2007. Es handelt sich um die bislang umfassendste Präsentation ihrer Arbeiten, da neben den Filmen auch ein fortlaufendes Tonarchiv aus Interviews der Künstlerin mit Musikern, Tänzern und Komponisten der 1970er Jahre, Be-standteil der Werkschau sein wird. Außerdem werden Bilder, Texte und Skripte gezeigt, die Manon de Boer als Quellenmaterial hierfür heranzieht.

Entlehnt von dem wegweisenden Aufsatz des italienischen Denkers Giorgio Agamben bezieht sich der Titel „The Time That Is Left” auf die Grundthematik der Ausstellung: Die Wahrnehmung von Zeit und Geschichtsschreibung. Für de Boer ist Geschichte keine li-neare Aneinanderreihung von Ereignissen, sondern die Erfahrung eines beständigen Pro-zesses, in dem selektierte Erinnerungen in ganz bestimmter Weise in Beziehung gesetzt werden. Unter Verwendung der persönlichen Erzählung als Methode, erkundet de Boer die Beziehung zwischen Sprache, Zeit und dem Anspruch auf Wahrheit. Die „Erzählte Geschichte“ legendärer oder einflussreicher Personen aus unterschiedlichen Kontexten wie Sylvia Kristel oder Suely Rolnik, erlaubt der Künstlerin den Fragen nach Erinnerung und Überzeugung nachzugehen. Auch erforscht sie so die Übereinstimmung von gelebter Zeit und Geschichte.

Die niederländische Künstlerin Manon de Boer (*1966) lebt und arbeitet in Brüssel und Amsterdam.






Die Ausstellung wird in Zusammenarbeit mit dem Witte de With, Center for Contemporary Art, Rotterdam produziert, wo vom 24. Januar bis zum 2. März 2008 weitere Arbeiten der Künstlerin gezeigt werden. Der Frankfurter Kunstverein und das Witte de With werden eine umfassende Publikation zu de Boers künstlerischem Werk herausgeben, u.a. mit Texten von George Baker (Columbia University), Lars Bang Larsen (Copenhagen University), Irit Rogoff (Goldsmith’s College) sowie Beiträgen der Künstlerin.

Zur Museumseite: Frankfurter Kunstverein e.V.

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