Variable Geometries. Audi Art Award-Preisträgerin Julia Horstmann

Laufzeit: 08. Juli 2010 bis 21. August 2010

Julia Horstmann hat im vergangenen Jahr den AUDI Art Award for New Positions / ART COLOGNE gewonnen. Mit ihrer Präsentation bei der Galerie Christian Nagel, Köln/Berlin/Antwerpen, beeindruckte sie die Jury unter Vorsitz von Nane Dinges, Leiterin der Kölner artothek. "Julia Horstmann überzeugte durch gedankliche Präzision und deren stimmige Umsetzung in ihrer Installation im Bereich der New Positions. Die in Hamburg geborene Künstlerin reflektiert in ihrer Arbeit Strukturen von Architektur in Beziehung zu den Menschen in verschiedenen Techniken wie Skulptur, Scherenschnitt, Fotografie und Wandzeichnung."

Bis 2007 trug die Auszeichnung den Namen ‚ART COLOGNE-Preis für junge Kunst’, die Koelnmesse hatte sie 2005 anlässlich des 25-jährigen Bestehens des Förderprogramms ‚New Talents’ gestiftet. Der Preis ist verbunden mit einer Einzelausstellung in der artothek und einem Katalog. Bei der Eröffnung spricht der Direktor der ART COLOGNE, Daniel Hug, ein Grußwort. Die artothek arbeitet bei der Ausstellung unter dem Titel ‚Variable Geometries’ mit der Galerie Christian Nagel zusammen.
Julia Horstmann, geboren 1974 in Hamburg. Studium an der Hochschule für bildende Künste Hamburg. 2009 Stipendium Irish Museum of Modern Art, Dublin, Förderpreis Arthur Boskamp-Stiftung, AUDI Art Award for New Positions/ART COLOGNE 2009.
"Julia Horstmanns Interesse gilt dem Raum, den sozialen und psychologischen Wirkungen architektonischer und städtebaulicher Konstellationen. In ihren Arbeiten spürt sie den weltanschaulichen und ästhetischen Prinzipien nach, die sich in der Gestaltung von Räumen manifestieren. Aus Einzelelementen wie Scherenschnitten, Wandzeichnungen, Paravents und Diaprojektionen gestaltet Horstmann Raumensembles. Räume werden umgestaltet, abgebildet oder zitiert und lassen die Besucher zu Akteuren in szenischen Bildern werden. In ihren jüngsten Installationen setzt sich Horstmann mit der Glasarchitektur auseinander. Wegen seiner besonderen Materialeigenschaften wird Glas in der heutigen Architektur oft für die Gestaltung von Fassaden verwendet. Die Glasfassade verspricht Durchlässigkeit, es ist nur ein geringer physischer Kraftaufwand nötig, um sie zu zerstören, gleichzeitig setzt sie aber klare räumliche Grenzen."
Frieda Brusis 2010

Kategorien:
Kunst | Zeitgenössische Kunst |  Ausstellungen im Bundesland Nordrhein-Westfalen | Ort:  Köln |
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