Deutsches Historisches Museum
10117 Berlin
Unter den Linden 2, Zeughaus

Unter Bäumen. Die Deutschen und der Wald

Laufzeit: 02. Dezember 2011 bis 04. März 2012

Rund 30 Prozent der gesamten Fläche Deutschlands sind von Wald bedeckt. Er zeigt sich dem Betrachter heute als eine Mischung aus Wirtschafts- und Erholungsraum, er dient als Holzlieferant und Jagdrevier, Trimm-Dich-Pfad und Übungsgelände für Reiter und Mountainbiker, zum Pilze sammeln oder einfach der Entspannung und Muße. Der Wald ist vom Menschen geformte, sich ständig verändernde Kulturlandschaft, Produkt nachhaltiger Forstwirtschaft und moderner Freizeitgestaltung. Und doch erscheint er uns nach wie vor als Idealbild von Natur, als gleichsam organisch gewachsene, unwandelbare Gegenwelt zur Zivilisation. Wälder und Bäume besitzen hohe Symbolkraft, sie waren und sind Gegenstand der Dichtung, Kunst und Musik, können Ideale wie Ideologien verkörpern.

Eine geschmückte Tanne ist für viele auch heute unverzichtbarer Mittelpunkt der "deutschen Weihnacht" und die knorrige Eiche gilt im In- und Ausland als Urbild deutscher Mentalität. Wenn der Wald gefährdet erscheint, wenn Waldgebiete weichen sollen, gehen die Deutschen auf die Barrikaden.

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