Wege der Landschaftsmalerei. Positionen von Zeitgenossen Max Slevogts.

Laufzeit: 28. August 2014 bis 30. November 2014

Exklusiv für die Sonderausstellung „Wege der Landschaftsmalerei“ auf Schloss Villa Ludwigshöhe in Edenkoben hat das Landesmuseum Mainz seine Depots geöffnet und präsentiert dort 30 Werke aus dem eigenen Bestand, die einen Querschnitt dieser unterschiedlichen Auseinandersetzungen mit dem Thema Landschaft zeigen. Die Bandbreite der Stilrichtungen reicht von klassisch und realistisch bis impressionistisch.

Es sind dabei überwiegend Künstler aus dem südwestdeutschen Raum wie Eugen Bracht, Carl Küstner, Otto Dill, Paul Edward Crodel oder Philipp Zeltner, die die Vielfalt an Möglichkeiten veranschaulichen, Struktur, Licht und Atmosphäre einer Landschaft festzuhalten.
Gerade die Generation der wie Max Slevogt vor 1900 geborenen Maler wurde mit einer Vielzahl von unterschiedlichen künstlerischen Strömungen und technischen Innovationen konfrontiert, nicht zuletzt mit der Fotografie. Während in Frankreich etwa die Impressionisten spontan im Freien direkt vor dem Motiv gearbeitet hatten, komponierte man die Gemälde an der Akademie in München – an der auch Slevogt studierte – noch traditionell im Atelier. Künstler wie etwa der Darmstädter Paul Weber blieben dieser klassischen Landschaftsmalerei lange treu, während seine jüngeren Kollegen ihren eigenen, oft anderen Weg suchten.

Kategorien:
Kunst | 20. Jahrhundert |  Ausstellungen im Bundesland Rheinland-Pfalz | Ort:  Edenkoben |
Vergangene Ausstellungen
2014 (2)
2012 (1)
2011 (3)
2010 (4)
2009 (3)
2007 (1)
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