Kienzle Art Foundation
10623 Berlin
Bleibtreustr. 54

Johannes Gachnang, Nicht verblüffen, wundern will ich mich

Laufzeit: 18. April 2015 bis 18. Juli 2015

Gärten aus Strich-Kulturen Labyrinthe in denen aus Fernen auftauchen Erinnerungen an marmorne Kühle die Mosaikböden orientalisch-griechischer Prägung in denen Treppen mit Fähnchen wehen aus Ruinen und römischen Gedanken verwebt in eine schweizerische Geschichte aus Tausend und einer Nacht Gerhard Altenbourg. 1967 Altenbourg in „Werkverzeichnis der Druckgraphik 1960-1973 von Johannes Gachnang” Liebe Kunstfreundinnen und Kunstfreunde, die Kienzle Art Foundation freut sich, das bisher selten gezeigte graphische Werk von Johannes Gachnang (1939-2005) zu präsentieren.

Inspiriert von den Werken Paul Klees und Wols‘ begann Johannes Gachnang 1960 in Paris erste Radierungen anzufertigen. Es folgten die Berliner Jahre im Atelier seines Lehrmeisters Hans Scharoun. 1967 verlieh ihm die Akademie der Künste den Kunstpreis der Stadt Berlin für seinen ersten Radierzyklus „Die neue historische Architektur des J.G. frei nach Fischer von Erlach“. Weitere Zyklen folgten in Istanbul, Rom, Amsterdam und Zürich.

In diesen Jahren entstanden die Freundschaften mit Baselitz, Kirkeby, Immendorff, A.R. Penck, Förg, Chaissac, Oppenheim und anderen, die ihren und seinen Weg prägen sollten. Als Direktor der Kunsthalle Bern trug er ab 1974 als visionärer Trendsetter maßgeblich dazu bei, dass sie bekannt wurden. Seine originellen, unakademischen Ausstellungen wurden zu seinem Markenzeichen. Und auch mit der Gründung des Verlages Gachnang & Springer stand seine Leidenschaft für die Kunst im Fokus. Wie schon in der Kunsthalle galt auch hier: „Es geht nicht um Stil, sondern um Stimmung“.

Die Ausstellung „Nicht verblüffen, wundern will ich mich“ spannt von ersten Städteskizzen Gachnangs einen Bogen über historische Bezüge hin zur zeitgenössischen Kunst und wirft Fragen zur Entwicklung von Städten auf. Leihgaben von Adolf Wölfli, Georg Baselitz, A.R. Penck und Wols, „Kollaborationen“ von Johanes Zechner & Johannes Gachnang sowie die „Hommage à J.G.“ von Gaspare O. Melcher und „Mexiko City“ von Balthasar Burkhard runden das Bild ab.

Zur Museumseite: Kienzle Art Foundation

Kategorien:
Kunst | 20. Jahrhundert |  Ausstellungen im Bundesland Berlin | Ort:  Berlin |
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