Lutz Fritsch - Cosmos

Laufzeit: 09. Oktober 2016 bis 26. Februar 2017

Von Köln bis Bonn, von Koblenz bis Bremen, von der Arktis bis zur Antarktis reichen Lutz Fritschs skulpturale Setzungen im Außenraum, markieren besondere Orte oder lassen Unbeachtetes Bedeutung gewinnen. Seit 1978 beschäftigt sich Lutz Fritsch (geb. 1955) mit der Linie, ihrer Ausdehnung, ihrer Erscheinung, ihrem Ort auf dem Papier und an der Wand. Kennzeichnend für seine künstlerische Arbeit ist die einerseits intuitive, andererseits analytische Auseinandersetzung mit dem Raum, die ihren Ausdruck findet in Skulptur, Zeichnung und Fotografie. Sein Interesse ist, Strukturen zu verändern, andere Räume zu bilden sowie neue Bezugssysteme und Orientierungspunkte zu setzen.

Lutz Fritschs Skulptur „Rheinorange“ (1992) markiert als erste künstlerische Landmarke im Ruhrgebiet die Mündung von Rhein und Ruhr in Duisburg. Die zweiteilige Skulptur „Standortmitte“ (2008) steht leuchtend rot als weithin sichtbares Zeichen in Köln und Bonn, lässt Raum und Zeit, Ferne und Nähe, Anfang und Ende und den Raum zwischen den Polen erlebbar werden. Sein außergewöhnlichstes Projekt ist sicher die „Bibliothek im Eis“ (2005) in der Antarktis, die als Ort der Kultur einen Gegenpol zu der weißen Weite des ewigen Eises setzt.

In unserer Ausstellung (9. Oktober 2016 – 26. Februar 2017) wird durch Wandarbeiten, Objekte, Arbeiten auf Papier, Künstlerbücher und Fotografien ersichtlich, dass der Bildhauer Lutz Fritsch von der Zeichnung ausgeht. Das weiße Blatt suggeriert hier den unendlichen Raum; durch die Wandarbeiten wird der Innenraum zum Spannungsfeld.

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