Campanatafeln – Fragmentiere Bilder

Laufzeit: 04. November 2016 bis 19. Februar 2017

Die sogenannten Campanareliefs stellen Terrakottaplatten ganz unterschiedlichen Formats dar. Sie wurden nach dem italienischen Sammler Giampietro Campana benannt, der als Erster in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts eine große Zahl von ihnen erworben und publiziert hatte. Die Produktion dieser antiken Tonreliefs, die vornehmlich als Dachverkleidung oder Innendekoration fungierten, fällt etwa in den Zeitraum zwischen dem 1. Jahrhundert vor und nach Christus. Es ist jedoch besonders die Periode der Herrschaft des Augustus, in der die Gattung im Kontext öffentlicher Gebäude, aber auch römischer Wohnhäuser und Villen Verwendung fand. Während Terrakottadekoration antiker Architektur von der archaischen Zeit bis in das 1. Jahrhundert v. Chr. hinein nur punktuell figürlichen Dekor aufwies, ist es nun vor allem die extrem reiche und vielfältige Bilderwelt, welche die Campanareliefs aus der römischen
Kunstproduktion heraushebt.

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Archäologie | Kunst |  Ausstellungen im Bundesland Baden-Württemberg | Ort:  Tübingen |
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