Fichtelgebirgsmuseum
95632 Wunsiedel
Spitalhof 5-7

Die große Welt im Kleinen – Puppenstuben und Kaufläden aus vergangener Zeit

Laufzeit: 19. November 2016 bis 17. April 2017

Mit der Ausstellung „Die große Welt im Kleinen – Puppenstuben und Kaufläden aus vergangener Zeit“ lädt das Fichtelgebirgsmuseum in Wunsiedel Freunde dieses historischen Spielzeugs ein, das längst nicht nur die Herzen der Kinder erwärmt. Gezeigt werden Puppenstuben und Kaufläden aus der Sammlung von Landtagsvizepräsidentin Inge Aures und ihrer Schwester Liane Weber. Über Jahrzehnte haben die beiden Schwestern mit viel Liebe zum Detail und dem Blick auf historische Authentizität eine imposante Sammlung zusammengetragen. Die Weihnachts- und Winterzeit ist genau die richtige für eine solche Schau.

Einst waren sie Spielzeug von Mädchen: Puppenstuben und Kaufläden, liebevoll mit detailgetreuen Möbeln und sonstigen Einrichtungsgegenständen ausgestattet, die geschickte Handwerker und Künstler geschaffen haben. Nicht viele dieser heute aus vielerlei Hinsicht wertvollen Exponate sind erhalten geblieben. Landtagsvizepräsidentin Inge Aures aus Kulmbach und ihre in Presseck lebende Schwester Liane Weber haben sich seit vielen Jahren dem Erhalt dieses einzigartigen Spielzeugs verschrieben. Eine stolze Sammlung haben sie im Lauf der Zeit zusammengetragen, die sie immer wieder gerne auch der Öffentlichkeit zeigen. ostbarkeiten nicht nur für kleine Hände: Ob es eine winzige, mit vielen einzelnen Teilen ausgestattete Apotheke ist, ein Metzgerladen, ein Kaufladen oder Puppenstuben mit einem ganz besonderen Flair. Auf winzigen Tischchen liegen ebenso winzige Spitzendecken, im Regal stehen Miniaturtassen, zur Dekoration sitzt ein winziger Teddybär auf einem Stuhl. In diese kleine Welt kann man sich vertiefen, man kann in die eigene Vergangenheit reisen oder sich einfach an der Kunstfertigkeit erfreuen, die in jedem einzelnen Stück erkennbar ist.
„Man fühlt sich wie Gulliver im Lande Liliput“ hat der Leiter des Puppenmuseums Udo Leidner aus Neustadt bei Coburg gesagt, als er sich die umfangreiche Sammlung betrachtet und dabei nicht nur die Märchenwelt gelobt hat, in die sich die Betrachter entführt fühlen, sondern auch die historische Bedeutung der Puppenstuben als Zeugen einer vergangenen Epoche. Dass die jeweils im Kleinen absolut der Zeit entsprechend eingerichtet sind, darauf legen Inge Aures und Liane Weber großen Wert. „Jedes Hörnchen, jede Schnecke muss im Bäckerladen an der richtigen Stelle liegen“, sagt Inge Aures und freut sich schon, wenn bald ihre winzigen Kleinode im Fichtelgebirgsmuseum stehen und dort die Besucher auf Weihnachten einstimmen und hoffentlich auf eine eindrucksvolle Zeitreise mitnehmen.

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