Eindeutig bis zweifelhaft - Skulpturen und ihre Geschichten Erworben 1933–1945

Laufzeit: 04. Mai 2017 bis 05. November 2017

Im Frühjahr 2017 blickt die Liebieghaus Skulpturensammlung auf ein besonderes Kapitel ihrer Sammlungs- und Museumsgeschichte zurück: die Zeit des Nationalsozialismus und die während dieser Jahre getätigten Erwerbungen. „Eindeutig bis zweifelhaft. Skulpturen und ihre GeschichtIm Frühjahr 2017 blickt die Liebieghaus Skulpturensammlung auf ein besonderes Kapitel ihrer Sammlungs- und Museumsgeschichte zurück: die Zeit des Nationalsozialismus und die während dieser Jahre getätigten Erwerbungen.

„Eindeutig bis zweifelhaft. Skulpturen und ihre Geschichten (Erworben 1933–1945)“ befasst sich anhand von zwölf ausgewählten Objektgeschichten mit der bewegten Historie des Museums und seiner Sammlung in der Zeit des Nationalsozialismus und mit den Geschichten der Menschen, die mit diesen Kunstwerken aufs Engste verbunden waren und sinden (Erworben 1933–1945)“ befasst sich anhand von zwölf ausgewählten Objektgeschichten mit der bewegten Historie des Museums und seiner Sammlung in der Zeit des Nationalsozialismus und mit den Geschichten der Menschen, die mit diesen Kunstwerken aufs Engste verbunden waren und sind.
Als eines der ersten Museen Deutschlands untersucht das Städel Museum bereits seit dem Jahr 2001 seine Sammlungen auf verfolgungsbedingt entzogene Kunstwerke. Im Frühjahr 2015 entstand daraus ein spezielles Projekt zur systematischen Erforschung der Bestände der Liebieghaus Skulpturensammlung, das vom Deutschen Zentrum für Kulturgutverluste und der Stadt Frankfurt am Main unterstützt wird. In der Ausstellung werden die Forschungsergebnisse dieses Projekts mittels eines Parcours durch die drei Hauptabteilungen der Skulpturensammlung – Antike, Mittelalter und Renaissance bis Klassizismus – exemplarisch erfahrbar gemacht. Eine Einführung bietet ein konzentrierter Überblick über die Geschichte des Liebieghauses, unter besonderer Berücksichtigung der Zeit des Nationalsozialismus sowie der unmittelbaren Nachkriegszeit. Thematisiert werden rechtmäßige und unrechtmäßige Erwerbungen im In- und Ausland, aber auch Personalpolitik, kriegsbedingte Museumsschließung, Auslagerung und Kriegsverluste sowie Restitutionsvereinbarungen der Nachkriegszeit. Die zwölf ausgewählten Objektbeispiele stehen stellvertretend für bestimmte Erwerbungsarten und damit verbundene Handlungsweisen. Dabei werden der Öffentlichkeit auch jüngste, noch unveröffentlichte Ergebnisse sowie aktuelle Restitutionsvorgänge vorgestellt.

Kategorien:
Kunst | 20. Jahrhundert | Museumsgeschichte / Museumstechnik |  Ausstellungen im Bundesland Hessen | Ort:  Frankfurt am Main |
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