Frankfurter Spitzenarbeit - Mode von Toni Schiesser

Laufzeit: 08. November 2018 bis 15. September 2019

Das Historische Museum Frankfurt ehrt die Grande Dame der Frankfurter Modewelt mit einer Studioausstellung im 13. Sammlerraum. Toni Schiesser prägte maßgeblich Frankfurts Ruf als Modestadt. Ihre Schneiderei war in den 1970er Jahren Spitzenunternehmen in der Modeindustrie mit dem größten Umsatz in Deutschland.

Toni Schiesser war Frankfurterin durch und durch. Sie liebte ihre Heimatstadt und ihren Frankfurter Dialekt behielt sie trotz internationaler Karriere bei. Pariser Modeanregungen für eine anspruchsvolle, aber nicht unbedingt risikofreudige Kundschaft zu verarbeiten, war die Stärke der Frankfurterin. „Ich kann Ihne sache, die Franzose mache en Murks, mei Kundschaft deht mer des net abnemme!“ Ihre Wertschätzung im In- und Ausland hatte sie durch eine besondere Technik und Materialverarbeitung erworben. Zarteste Gewebe aus Crèpe de Chine, Chiffon und Organza kombinierte sie mit edelster Stickerei und Spitze aus Schweizer Produktion. 1931 hatte sie ihr „Atelier für feine Damenmode“ mit 3 Näherinnen eröffnet. In den 1970er Jahren war der Betrieb auf 145 Mitarbeiter/innen angewachsen und damit das größte private Atelier mit dem höchsten Umsatz in Deutschland.

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