Karl Hofer am Bodensee

Laufzeit: 25. Mai 2003 bis 06. Juli 2003

"Was ist übrigens aus der Konstanzer Sammlung im Wessenberghaus gewor-
den, wurde sie auch von den Nazis vernichtet? Ich hatte wohl auch ein Bild dabei." Es war keine Geringerer als der berühmte Maler Kal Hofer, der sich 1949 nach den Beständen der Wessenberg-Galerie erkundigte. Aus einem ersten, 1927 erfolgten Kontakt, war im Laufe der Jahre eine Freundschaft zwischem dem Künstler und dem Konstanzer Apotheker und Leiter des Rosgartenmuseums, Bruno Leiner, erwachsen. Auf Leiners Veranlassung zogen Hofer und seine Frau im Oktober 1940 von Berlin nach Konstanz, wo sie ein Jahr lang im Sommerhäuschen des Apothekers lebten. In jener Zeit avancierte die Bodenseelandschaft zu Hofers bevorzugtem malerischen Motiv.
Auch mit dem in Überlingen lebenden Philosophen Leopold Ziegler war Hofer seit seiner Jugend befreundet. Ein Konvolut früher und zum Teil unbekannter Druckgraphiken und Zeichnungen Hofers, die er Ziegler schenkte, sowie zahlreiche Briefe zeugen von ihrer lebenslangen Verbindung.

"Was ist übrigens aus der Konstanzer Sammlung im Wessenberghaus gewor-
den, wurde sie auch von den Nazis vernichtet? Ich hatte wohl auch ein Bild dabei." Es war keine Geringerer als der berühmte Maler Kal Hofer, der sich 1949 nach den Beständen der Wessenberg-Galerie erkundigte. Aus einem ersten, 1927 erfolgten Kontakt, war im Laufe der Jahre eine Freundschaft zwischem dem Künstler und dem Konstanzer Apotheker und Leiter des Rosgartenmuseums, Bruno Leiner, erwachsen. Auf Leiners Veranlassung zogen Hofer und seine Frau im Oktober 1940 von Berlin nach Konstanz, wo sie ein Jahr lang im Sommerhäuschen des Apothekers lebten. In jener Zeit avancierte die Bodenseelandschaft zu Hofers bevorzugtem malerischen Motiv.
Auch mit dem in Überlingen lebenden Philosophen Leopold Ziegler war Hofer seit seiner Jugend befreundet. Ein Konvolut früher und zum Teil unbekannter Druckgraphiken und Zeichnungen Hofers, die er Ziegler schenkte, sowie zahlreiche Briefe zeugen von ihrer lebenslangen Verbindung. Ein weiterer Freund aus Studientagen, der Buchkünstler Emil Rudolf Weiss, weilte damals ebenfalls öfter am Bodensee. Auch mit ihm traf Hofer während jenes Konstanzer Jahres zusammen.

Die Ausstellung zeichnet Karl Hofers vielfältigen Verbindungen zum Bodensee und seine Zeit dort in Gemälden, Graphiken und Originaldokumenten nach.

Kategorien:
Kunst |  Ausstellungen im Bundesland Baden-Württemberg | Ort:  Konstanz |
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