Dix & Co. - Das Menschenbild im Umfeld von Otto Dix

Laufzeit: 15. März 2003 bis 11. Mai 2003

Die Ausstellung, die sich aus Beständen einer süddeutschen Privatsammlung rekrutiert, untersucht den Einfluss, der dem Schaffen von Otto Dix auf das Werk seiner Schüler und Zeitgenossen zukam.

Von 1927 bis 1933 lehrte Dix als Professor an der Dresdener Kunstaka-
demie und wirkte aufgrund des von ihm vertretenen veristischen Realismus, der sich mit einem altmeisterlichen Malstil verband, ebenso innovativ wie weg-
weisend. Dem Menschenbild kam in Dix' damaligen Schaffen zentrale Bedeutung zu. Seine spezifische Sicht des Menschen sollte auf zahlreiche seiner Schüler - Friedrich Bochmann, Ernst Bursche, Hainz Hamisch, Gustav Adolf Müller, Hans Theo Richter, Rudolf Schmidt, Hildegard Seemann-Wechler, Kurt Sillack und Erika Streit -, aber auch auf andere Künstler wie Franz Lenk, Elfriede Lohse-Wächtler oder Hans Körnig nicht ohne Wirkung bleiben. Ähnliche künstlerische Auffassungen der Zeit entsprechend finden sich bei Malern wie Rudolf Wacker, Edmund Kalb, Jeanne Mammen und Max Ackermann.

Von Otto Dix ausgehend erschließt die Ausstellung die Vielfalt künstlerischer Ausdrucksmöglichkeiten, deckt motivgeschichtliche wie inhaltliche Zusammenhänge auf, offenbart die Eigenheiten einer ganzen Künstlergeneration und lässt somit eine bedeutsame Epoche deutscher Kunstgeschichte lebendig werden.

Kategorien:
Kunst |  Ausstellungen im Bundesland Baden-Württemberg | Ort:  Konstanz |
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