Hermann Adalbert Egon Joachim Rágóczy

geboren: 1900 in Bonn (Deutschland)
gestorben: 21. Juni 1975 in Berlin (Deutschland)

Lebenslauf

1900 - Umzug nach Berlin. In den folgenden Jahren: Besuch des Werner-Siemens-Gymnasiums in Schöneberg.
1913 - 1921 - Studium an der Unterrichtsanstalt des Königlichen Kunstgewerbemuseums in Berlin. Schüler des bedeutenden Malers und Graphikers Emil Orlik (1870-1932) in der Fachklasse Graphik und Buchkunst. Diese Klasse besuchten u.a. George Grosz, Hannah Höch, Karl Hubbuch und Walter Wellenstein.
1932 - Tod von Emil Orlik: Beratung der Angehörigen bei der Nachlaßsichtung.
1919 - 1932 - Assistent und Privatsekretär von Professor Emil Orlik an der Unterrichtsanstalt des Königlichen Kunstgewerbemuseums in Berlin. Freundschaft mit dem Textdichter und Cabaret-Veranstalter Marcellus Schiffer. Es entstehen u.a. Zeichnungen und Aquarelle in der "Scala" und anderen Berliner Cabarets. Für Ausstellungsbeteiligungen, Zeitschriften-Illustrationen oder gebrauchsgraphische Arbeiten, z.B. für die Künstlerbedarfsfirma Spitta & Leutz oder für die Werkstätten für Mode und Kunstgewerbe "Marzella", finden sich im Nachlaß für diese Jahre u.a. folgende Belege: 1920 Illustrationen "Die blinde Bettlerin" in der Freien Welt, 17.01.20/Heft 2/S.5. 1923 Teilnahme an einer Ausstellung im Städtischen Museum Stettin. 1925 neben u.a. Lovis Corinth, Paul Signac und Otto Dix Teilnahme an der Ausstellung "Aquarell und Pastell: Berliner Sezession ", Berlin. 1927 Illustrationen in der Südwestdeutschen Rundfunk-Zeitung, 15.05.27 /Nr. 20/S.5. 1928 Illustrationen "Chocolate Kiddies" in Der Welt, 1928/Nr.6/S. 95. 1929 Ankauf von zwei Holzschnitten durch das Kupferstichkabinett, Staatliche Museen in Berlin.
1933 - 1942 - Freier Maler, Landschaftsmalerei an der Nord- und Ostsee (Sylt, Nidden) und Privataufträge (Porträtmalerei). Durch Vermittlung von Walter Wellenstein: Glasfenster- und Mosaikarbeiten (größtenteils im Krieg zerstört). Aufnahme in die Reichskulturkammer.
1943 - Heirat mit Irma Roth, die er seit 1927 kennt.
1942 - 1945 - Bibliothekar an der Hochschule für Kunsterziehung in Berlin (Grunewaldstraße).
1946 - Beitritt in den neugegründeten Schutzverband Bildender Künstler Berlins, der in den Berufsverband Bildender Künstler übergeht.
1955 - Operation wegen drohender Erblindung. Nur noch gelegentlich künstlerische Arbeit z.B. gemeinsamer Abendakt mit August Wilhelm Dressler.
1946 - 1955 - Wieder unfreiwillige Berufsjahre als freier Künstler. Teilnahme an der "Juryfreien und Großen Berliner Kunstausstellung".
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