Otto Pippel

Objektnummer: 4555
Verwendung: 20. Jhdt.
Wo angebracht: recto
Farbe: schwarz
Typ: Signaturen

Objektnummer: 4554
Verwendung: 20. Jhdt.
Wo angebracht: recto
Farbe: schwarz
Typ: Signaturen

Objektnummer: 1859
Verwendung: 1926
Wo angebracht: recto
Farbe: gelb
Typ: Signaturen
geboren: 1878
gestorben: 1960

Otto Pippel (* 10. Februar 1878 in Łódź; † 17. Mai 1960 in Planegg) war ein deutscher Maler. Von Pippel stammen zahlreiche Darstellungen von Motiven aus dem Münchener Stadtleben. Er gilt als einer der bedeutendsten späten Impressionisten im süddeutschen Raum.

Er wurde in Lódz als Sohn eingewanderter deutscher Eltern geboren. 1896 tritt er in die Kunstgewerbeschule Straßburg ein. Nach dem Militärdienst vervollständigt er seine Studien 1905 in Karlsruhe bei Friedrich Fehr und Julius Hugo Bergmann und vollendet seine Ausbildung bei Gotthardt Kuehl an der Dresdner Akademie. 1909 nimmt er in Planegg bei München seinen dauernden Wohnsitz. 1912 ist er Mitglied der „Luitpoldgruppe“ und stellt zum ersten Mal in München aus. Während des Ersten Weltkriegs ist er Dolmetscher. Nach 1918 lebt er in seinem Haus in Planegg, dort entsteht sein umfangreiches Werk. Als grandioser Techniker der Farbe malt er vielfältige Landschaften, Stillleben und Stadtveduten, er beherrscht auch die Figurenmalerei in perfekt impressionistischer Manier. Für Pippels Werk ist ein pastoser, flimmernder Farbauftrag charakteristisch. Seine Münchner Motive wie Hofgarten, Englischer Garten und Hirschgarten machten ihn berühmt.

Pippels Werke sind unter anderem zu sehen in der Städtischen Galerie im Lenbachhaus („Das Undosabad in Starnberg“ und „Großstadtstraße“) sowie in der Städtischen Galerie Rosenheim („Am chinesischen Turm“, „Sommer“ und „Kammermusik“).


Literatur

Thieme, Ulrich / Becker, Felix / Vollmer, Hans (Hg.), Allgemeines Lexikon der bildenden Künstler von der Antike bis zur Gegenwart (37 Bände in 19 Teilbänden); Allgemeines Lexikon der bildenden Künstler des XX. Jahrhunderts (6 Bände).


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