Emanuel Frinta

Objektnummer: 2403
Verwendung: 1930
Wo angebracht: recto
Farbe: grau
Typ: Signaturen
geboren: 1896
gestorben: 1970

Geb. 31. Oktober 1896, in Nové Hrady, Vysoké Mýto, gest. 3. Februar 1970 in Prag, war ein tschechischer Maler, Grafiker und Illustrator (Neoklassizismus)
Frinta absolvierte das Gymnasium in Vysoké Mýto und studierte von 1917 bis 1923 an der Akademie der Bildenden Künste in Prag unter Vratislav Nechleb, Jakub Obrovský und Max Švabinský. Er war Mitglied des Umělecké besedy (Kunst Forum). Im Jahr 1924, verließ er den Künstlerbund aufgrund von Meinungsverschiedenheiten mit anderen Künstlern (z.Bsp. Karel Holan, Miloslav Holý, Pravoslav Kotík, Karel Kotrba, Oldřich Kerhart, Marie Schnabelová).Er hat seit 1920 ausschließlich in der Gruppe ausgestellt, dann unabhängig seit 1935.
Frinta war Redakteur des Magazins Družstevní práce der gleichnamigen Künstlervereinigung. Auch leitete er ab 1927 die erste Verkaufsstelle Krásná jizba (Schöne Stube) dieser Genossenschaft. In der Krásná jizba organisierte Frinta regelmäßig Ausstellungen von Gemälden und Zeichnungen. Im Jahr 1936 gründete er eine private Schule für Malerei im Louvre-Palais in Prag, Národní třídě.

Studienreisen und Auslandsaufenthalten:
1923 Paris, zusammen mit Frantíšek Kupka
1924 Italien (Stipendium)

Literatur:
Chaloupka, D.: Emanuel Frinta. Zeitschrift Starožitnosti a umění. 1996, Heft 10, S. 17.
Karel Jaroš: Emanuel Frinta – Akty, Ausstellungskatalog, Okresní muzeum, Vysoké Mýto 2000.


Literatur

Thieme, Ulrich / Becker, Felix / Vollmer, Hans (Hg.), Allgemeines Lexikon der bildenden Künstler von der Antike bis zur Gegenwart (37 Bände in 19 Teilbänden); Allgemeines Lexikon der bildenden Künstler des XX. Jahrhunderts (6 Bände).


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