Museum für Naturkunde
Adresse:
Münsterstr. 271
44145 Dortmund
Karte

 behindertengerecht
Kontakte:
+49-(0)231-5024856
+49-(0)231-5024852
© J+M Hartig
Öffnungszeiten:

Das Museum ist wegen Sanierung geschlossen. Die Wiedereröffnung erfolgt voraussichtlich Ende 2016

Führungen:

Es können Führungen gebucht werden.
Verkehrsanbindung / Verkehrshinweise:

ab Haltestelle Hauptbahnhof bis Haltestelle Fredenbaum, U41

Thema:

Aus den Sammlungen des 1887 entstandenen "Naturwissenschaftlichen Vereins zu Dortmund" wurde unter der Leitung des Gymnasialprofessors E. Weinert 1910 das "Museum für Naturkunde" gegründet. 1912 konnten erste Ausstellungen der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. 1934 zogen diese in ein größeres Gebäude um. 1945 zerstörte ein Bombentreffer das Gebäude und ca. 70 Prozent der Sammlungsgegenstände. 1973 fasste der Rat der Stadt Dortmund den Grundsatzbeschluss für einen Museumsneubau mit dem Standort an der Peripherie des Fredenbaum-Parkes. Mit den Planungen beauftragte die Stadt im selben Jahr den neuen Direktor Dr. W. Homann und das Dortmunder Architektenehepaar Gastreich-Moritz. Am 24.05.1980 konnten der damalige Dortmunder Oberbürgermeister Günter Samtlebe und der bekannte Fernsehjournalist Heinz Sielmann das neue Museum für Naturkunde der Bevölkerung übergeben. Der 500.000 Besucher wurde 1984 begrüßt.

Das Museum für Naturkunde verfügt über ca. 2.000 qm Ausstellungsfläche und über eine etwa gleich große Fläche an technischen Bereichen (Werkstätten, Magazine, Labore, Kurs- und Arbeitsräume). Ein Vortragsaal ist für 150 Personen ausgelegt.

Zu den herausragenden Sammlungsbeständen zählen ca. 150.000 Insekten, 35.000 Herbarbögen, ca. 30.000 Minerale, Gesteine und Versteinerungen. Belegminerale aus den meisten ehemaligen Gruben des Siegerlandes sind ebenso vertreten wie eine reichhaltige Schneckensammlung aus tropischen Meeren.

Zu den bemerkenswerten Objekten in den Schausammlungen gehören 2 lebensgroße Nachbildungen von Sauriern im zentralen Lichthof des Museums. In der Ausstellung "Messel" zeigt das Museum eigene Funde aus den Grabungen 1975-1978 in der alttertiären Ölschiefergrube Messel bei Darmstadt, darunter das vollständige Skelett eines 55 Millionen Jahre alten Messeler Urpferdchens.

Im Mineralien-Kabinett ist eine der schönsten Bergkristall-Gruppe auf der Welt zu sehen (1973 in Jessiville/Arkansas gefunden, Gewicht 650 kg). Im Fluoreszenz-Kabinett erstrahlen die Minerale bei unsichtbarem UV-Licht in märchenhaften Farben. Die 1984 eröffnete Edelstein-Schleiferei kann donnerstags erlebt werden. Ein Besucherbergwerk vermittelt den Erz- und Mineralbergbau des Sauerlands.

Die Ausstellung der Zoologie ist systematisch aufgebaut. Hier sorgen lebende Bienen und Terrarien mit Stabschrecken, Vogelspinnen, Kröten und Geckos für Abwechslung. Das Süßwasser-Aquarium wird ab Herbst 2010 umgebaut. In einem paläoanthropologischen Ausstellungsbereich wird die Evolution des Menschen thematisiert.

Regelmäßige Sonderausstellungen, die von ihrem Design her genauso vielfältig sind wie von ihren Themen, locken zu häufigeren Besuchen.

Wer das Museum nicht auf eigene Faust erkunden möchte, dem steht ein umfangreiches Angebot an verschiedenen Themenführungen und Aktivprogrammen zur Verfügung. Für Kindergartenkinder, Grundschüler und Schüler weiterführender Schulen bis hin zu Schülern aus Biologie- oder Erdkunde-Leistungskursen werden altersgerechte Führungen zu naturkundlichen Themen angeboten. Auch ihren Geburtstag können Kinder im Dortmunder Naturkundemuseum feiern. In den Ferien sorgen Programme wie „Leben am Teich“ oder „Steinzeitforscher“ für spannende und abwechslungsreiche Erfahrungen.
Vergangene Ausstellungen
2014 (1)
2013 (1)
2012 (1)
2011 (2)
2010 (4)
2009 (2)
2008 (1)
2007 (1)
1998 (1)
Umkreissuche
Umkreis von  5,  10,  20,  50 oder  100 Kilometern.