Kunstmuseum Kloster Unser Lieben Frauen
Adresse:
Regierungsstraße 4-6
39104 Magdeburg
Karte

 Café/Restaurant vorhanden
 teilweise behindertengerecht
Kontakte:
+49-(0)391-565020
+49-(0)391-5650255
© Kunstmuseum Kloster Unser Lieben Frauen
Öffnungszeiten:

Di-Fr 10.00 - 17.00 Uhr
Sa und So 10.00 - 18.00 Uhr

Führungen:

nach Vereinbarung
Verkehrsanbindung / Verkehrshinweise:

etwa 5 Min. Fußweg vom Bahnhof, Stellplätze für PKW (z.T. kostenpflichtig) und Busse vorhanden
im Stadtzentrum, am Ufer der Elbe, in der Nachbarschaft von Dom und Hundertwasserhaus, ca. 10 Min. Fußweg vom Bahnhof entfernt

Thema:

Das Kloster wurde um 1017 durch den Magdeburger Erzbischof Gero gegründet. Nach dem Dreißigjährigen Krieg wurde das Kloster 1638 durch das Magdeburger Domkapitel mit protestantischen Geistlichen besetzt. Es diente als Bildungsstätte für evangelische Pfarrer.
1698 richtete Philipp Müller (Propst 1679-1702) eine Schule im Kloster ein, das spätere Pädagogium (Gymnasium). Es wurde von Knaben besucht und behielt auch nach der Säkularisierung des Klosters 1832/34 seinen Charakter als humanistische Gelehrtenschule. Seine Bedeutung erlangte es zur Zeit der Aufklärung ab 1750, woran Gotthilf Sebastian Rötger (1749-1831, Propst ab 1780) wesentlichen Anteil hat. 1928 vereinigte man das Pädagogium mit dem Magdeburger Domgymnasium. Ab 1928 diente das Kloster vorrangig als Internat für höhere Schulen in Magdeburg sowie als Referendarheim für Religionslehrer, nachdem in den 1920-er Jahren das 1856 gegründete Kandidatenkonvikt geschlossen worden war.

1945 begann der Wiederaufbau des teilweise zerstörten Klosters. Die damit verbundene Restaurierung dauert bis heute an. Seit 1967 wird das in städtischer Trägerschaft befindliche Bauwerk für museale Zwecke genutzt, zunächst für stadtgeschichtliche Themen, seit 1974/1975 für zeitgenössische Kunst. Von besonderer Bedeutung war 1976 die Einrichtung der "Nationalen Sammlung Kleinplastik der DDR" (1989 in "Nationale Sammlung Plastik der DDR" umbenannt) im Kloster Unser Lieben Frauen. Die Präsentation nationaler und internationaler Gegenwartskunst wurde auch nach 1989 fortgesetzt. Heute ist das Kunstmuseum Magdeburg der wichtigste Ort für die Präsentation zeitgenössischer Kunst in Sachsen-Anhalt. Außer der Kunstsammlung verfügt das Museum über eine Bibliothek, deren Anfänge in die Jahre ab 1638 zurückreichen. Ihr Bestand umfaßt heute ca. 22.500 Bände, untergliedert in 14 Sachgebiete, wobei Theologie und Philologie dominieren. Die mittelalterliche Bibliothek und das Archiv gingen 1632 verloren.
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