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Burg Eltz

Adresse:
Gräflich Eltzsche Kastellanei
56294 Münstermaifeld
© kunst-und-kultur.de
Kontakt:
Telefon
+49-(0)2672-950500
Fax
+49-(0)2672-9505050
Internet
Öffnungszeiten:
1. April bis 1. November: täglich von 9.30 bis 17.30 Uhr (letzter Einlaß)
Führungen:
nicht verzeichnet

Verkehrsanbindung / Verkehrshinweise:
nicht verzeichnet

Thema:
Wundervoll romantisch gelegen und eingebettet in eine ursprüngliche Natur, wirkt sie wie ein wahrgewordenes Märchenschloß ­ einladend und majestätisch zugleich. Hier fühlt man sich in aufregende, historische Zeiten zurückversetzt und erspürt unmittelbar den Geist der Vergangenheit. Tauchen Sie ein in die spannende Geschichte dieser Burg und ihrer Bewohner ­ ein Spiegel unterschiedlichster Epochen abendländischer Kulturgeschichte erwartet Sie.

Schatzkammer
Die Schatzkammer in den Kellergewölben des Rübenacher Haus enthält eine außergewöhnliche Kunstsammlung mit über 500 Exponaten aus dem 12. bis 19. Jahrhundert. Die Vielfalt ist überwältigend: Neben Meisterwerken der Gold- und Silberschmiedekunst wie z. B. dem Trinkspiel der Diana, der Reiterfiguren oder der Statue des Johannes von Nepomuk, befinden sich hier Kuriositäten wie der "Dukatenscheißer", die "Völlerei von der Trunksucht befördert" oder das "Ungeheuer". Weitere herausragende Stücke sind die Ringe des Kurfürsten, die Reiterstreitaxt sowie mehrere wertvolle Armbrüste. Auch die Sammlung des kostbaren Hoechster und Wiener Porzellans aus dem 18. Jahrhundert ist bemerkenswert. Sämtliche ausgestellten Gegenstände gehörten Mitgliedern des gräflichen Hauses. Sie wurden meist zum alltäglichen Gebrauch erworben.

Burgführung
Die Führung durch die Burg erlebt man als einen Querschnitt durch acht Jahrhunderte Kulturgeschichte, die sich in der Architektur der Räume wie auch in deren Einrichtung widerspiegelt. Der Rübenacher Untersaal mit seiner eindrucksvollen Holzdecke aus dem 15. Jahrhundert, das mit gotischen Ornamenten und Figuren ausgemalte Ankleidezimmer, das Rübenacher Schlafgemach mit seinen filigranen Freskenmalereien um 1470, der festliche Rittersaal, das elegante Netzgewölbe des Fahnensaales, das Comtessenzimmer und die intakte spätmittelalterliche Rodendorfer Küche sind Beispiele für die typische Bauweise der Burg.

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