Max Wechsler - Schriftfragmente im künstlerischen Prozess

Laufzeit: 05. Februar 2012 bis 18. März 2012

1984 entscheidet sich Max Wechsler für einen Verzicht auf Farbe und Pinsel. Der 1979 begonnene Weg in die Abstraktion konzentriert sich jetzt auf gedruckte Schrift. Der Anblick zusammengepresster Zeitungen werden für den Künstler Auslöser für ein malerisches Werk ohne Malerei. Fotokopiermaschine, Schere, Leim und Binder bilden die Ausgangsbasis für Materialbilder, die er als Serie unter dem Titel "papiers marouflés" zusammenfaßt. Ein vielfaches Kopieren von Kopien entwickelt sich auf dem Bildträger zu "subtil geschichtetem Raumgeschehen", das den Betrachter "reichste kleine Welten, im Distanzblick aber malerische Gesamtheit" erfassen läßt. (Andreas Haus*)

Max Wechsler wurde 1925 in Berlin geboren. 1939 mußte der 13-jährige allein vor den Nazis er nach Paris fliehen, wo er heute noch lebt und arbeitet. 2006 ehrte ihn das Ausstellunghaus Villa Oppenheim in Berlin( zum ersten Mal in seiner Heimatstadt) mit einer Präsentation von 100 Arbeiten. - Der Künstler ist in Museen, Sammlungen und namhaften Galerien vertreten. Die Ausstellung ist eine Premiere für die Stadt Potsdam und eine Bereicherung für die zeitgenössische Kunstszene der Landeshauptstadt.
Für 2013 ist eine umfangreiche Publikation seines Werkes im Jovis Verlag Berlin geplant.

Kategorien:
Kunst | 20. Jahrhundert |  Ausstellungen im Bundesland Brandenburg | Ort:  Potsdam |
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