Haus Peters
25882 Tetenbüll
Dörpstraat 16

Siri Pasina: Traumbilder zu Theodor Storm

Laufzeit: 03. November 2012 bis 24. Februar 2013

Die Ausstellung im Haus Peters ist die bisher umfangreichste Bilderschau der Künstlerin zu Literaturszenen des Husumer Dichters Theodor Storm (1817-1888) und umfasst fernerhin ausgewählte Werke zu den deutschen Klassikern wie Johann Wolfgang v. Goethe (1749-1832) oder Thomas Mann (1875-1955).

1972 in Monza/Italien geboren, studierte Siri Pasina von 1990-1994 Malerei an der Kunstakademie in Mailand mit Abschluss Promotion. Von 1994-1995 arbeitete sie als Kunstkritikerin an der traditions¬reichen Zeitung Il Cittadino. Danach folgte 2005 die (2.) Promotion zum Doktor der Philosophie an der Staatlichen Universität Mailand. Seit 2007 lebt und arbeitet die Künstlerin in Husum. Fasziniert von den Novellen und Gedichten Theodor Storms (1817-1888), hat sie mit ihrer Mischtechnik aus Öl- und Aquarellfarben sowie Ölkreiden eine der umfangreichsten Bilderserien zu Szenen aus den Werken des Husumer Dichters geschaffen.
Ihre Bilder zeigten in Einzelausstellungen u.a. das Heimatmuseum Heiligenhafen (2009), das Künstlermuseum Kiel-Heikendorf (2011) sowie das Literaturmuseum Heiligenstadt in Thüringen (2011), wo Storm von 1856 bis 1864 als preußischer Kreisrichter tätig war. Zu sehen waren ihre Arbeiten auch während der Tagung der Husumer Storm-Gesellschaft (2012). Die Ausstellung im Haus Peters ist die bisher umfangreichste Bilderschau der Künstlerin und umfasst auch ausgewählte Werke zu anderen deutschen Klassikern wie Johann Wolfgang v. Goethe (1749-1832) oder Thomas Mann (1875-1955). Letzterer war ein großer Bewunderer Theodor Storms, der seine Erzählkunst „ein stimmungsvolles Versteckspiel im Nebel“ genannt hat, eine Definition, die auch gut zu den Werken Siri Pasinas passt: neben minutiöser Detailanalyse finden sich flächige, oft grell farbige, mal sacht sich auflösende Farbaufträge, und es besteht ein unverkennbarer Hang zu Unlogik und Widersinn, zu Mutwillen und Willkür, Stilbrüchen und subtilen Provokationen. Es sind Traumbilder, die auf spielerische Weise dem Betrachter einen neuen Zugang zu klassischen Werken der Literatur ermöglichen.

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Kategorien:
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