Antanas Sutkus. Fotografien

Laufzeit: 30. Januar 2019 bis 28. April 2019

Die Opelvillen würdigen Litauens bekanntesten Fotografen Antanas Sutkus. Der 1939 bei Kaunas geborene Sutkus begann in den 1950er-Jahren, die Menschen seines Heimatlandes Litauen zu fotografieren, und zählt zu den großen humanistischen Fotografen Europas. Kunstpolitischen Doktrinen der Sowjetherrschaft folgte Sutkus nicht, so dass er viele seiner Fotografien erst nach 1990 veröffentlichen konnte. Fotogeschichte schrieb Sutkus auch durch eine Aufnahme von Jean-Paul Sartre. 1965 besuchte der französische Philosoph gemeinsam mit Simone de Beauvoir Litauen und erklärte sich einverstanden, dass Sutkus ihn auf der fünftägigen Reise fotografierte. In Nida auf der Kurischen Nehrung gelang dem jungen Litauer jenes Foto von Sartre, das zur Ikone wurde. Es zeigt den existenzialistischen Schriftsteller beim Streifzug in den Dünen als Diagonale im Raum, gegen den Wind gestemmt, im dunklen Mantel auf hellem Sand.

Kategorien:
Fotografie | Kunst | 21. Jahrhundert |  Ausstellungen im Bundesland Hessen | Ort:  Rüsselsheim |
Vergangene Ausstellungen
2019 (2)
2018 (3)
2017 (4)
2016 (6)
2015 (5)
2014 (4)
2013 (6)
2012 (4)
2011 (3)
2010 (4)
2009 (4)
2008 (3)
2007 (3)
2000 (1)
1999 (1)
Änderungen / Ausstellungen melden

Sie wollen Änderungen oder Ergänzungen zu Stiftung Opelvillen - Zentrum für Kunst mitteilen?

 Ausstellung melden  Ausstellungsbild senden  Museumsbild senden  Andere Änderungen  10 Highlights zeigen
Ausstellungsempfehlungen aus anderen Museen
Abbildung:  © MOS/Sophia Colnago
Best of – Museum Oberschönenfeld seit 1984
Museum Oberschönenfeld
Gessertshausen
07.04.2019 bis 13.10.2019
Seit seiner Eröffnung 1984 blickt das Museum Oberschönenfeld auf unzählige Präsentationen spannender Themen zurück. Die kurzweilige Ausstellung für Besucher jeden Alters bietet daraus ein breit ...
Abbildung:  © Museum
Eine Stadt isst!
Ludwigsburg Museum
Ludwigsburg
07.04.2019 bis 22.09.2019
Essen gehört zu den alltäglichsten Dingen des Lebens und ist trotzdem weit mehr als unvermeidliche Nahrungsaufnahme. Mit unseren Mahlzeiten verbinden sich Genuss, soziale Zugehörigkeit und kulturel...