Museum August Kestner
Adresse:
Trammplatz 3
30159 Hannover
Karte

 Café/Restaurant vorhanden
 behindertengerecht
Kontakte:
+49-(0)551-168 42730
+49-(0)511-168 46 530
© Kestner-Museum Hannover
Öffnungszeiten:

Di, Do-So 11-18 Uhr; Mi 11-20 Uhr

Führungen:

normale Führungen und Kinderführungen
Verkehrsanbindung / Verkehrshinweise:

alle Linien: Markthalle, 12 Minuten Fußweg vom Hbf.

Thema:

Das Kestner-Museum ist benannt nach August Kestner (1777-1853). Als hannoverscher Gesandter in Rom (1817-1853) trug August Kestner eine beachtliche Anzahl ägyptischer und griechisch-römischer Kleinkunst sowie andere Kunstgegenstände zusammen. Nach seinem Tode erhielt sein Neffe, Hermann Kestner, die Sammlung mit der Maßnahme, diese der Heimatstadt Hannover zu übergeben. Dies geschah 1882. Im Jahre 1887 wurde das Erbe durch die Sammlung Friedrich Culemann (Hannoverscher Senator) erweitert. Diese besteht hauptsächlich aus mittelalterlichem Kunsthandwerk. Beide Sammlungen bilden den Gründungsbestand für das Kestner-Museum, welches 1889 eröffnet wurde.


Die Ägyptische Abteilung vermittelt einen Einblick in die altägyptische Kunst und Kultur über den zeitraum vom 4. Jahrtausend v. Chr. bis in die römisch-christliche Zeit. Eine umfangreiche Sammlung von Reliefs und Skulpturen, Stelen, Gefäßen, Amuletten, Papyri, Gegenständen zur Grabausstattung veranschaulicht Alltag, Religion und Totenkulut.


Die Klassischen Kulturen des griechisch-römischen Mittelmeergebietes und des Vorderen Orients prägen die Abteilung Antike Kulturen. Die Sammlungen griechischer Vasen und etruskischer Kunst besitzen Weltrang. Bronze- und Terrakottastatuetten, Gegenstände des Alltags - wie u.a. Gläser, Tonlampen und Bronzegeräte - informieren über das Leben in der Mittelmeerregion von 1500 v. Chr. bis 500 n. Chr. Die Gemmen-Sammlung zählt zu den größten in Deutschland.


Einen bedeutenden Schwerpunkt in der Abteilung Europäische Angewandte Kunst/Design bilden die mittelalterlichen Handschriften, Textilien, Bronzen, Elfenbein-, Email- und Goldschmiedearbeiten. Alle klassischen kunsthandwerklichen Materialien (Keramik, edle und unedle Metalle, Glas, Textilien und Holz/Möbel) sind mit hervorragenden Exponaten aller Epochen bis in die Gegenwart hinein vertreten. Die Abteilung wird in Zukunft insbesondere um Beispiele des Designs erweitert werden.


2500 Jahre Geldgeschichte vermittelt die Münzsammlung mit Prägungen der Römischen Republik, Tesseren, Brakteaten des Deutschen Mittelalters und Medaillen von der Renaissance bis zum Rokoko. Als Besonderheit kann eine Sammlung griechischer Münzen aus Olympia gelten, die im Umfang und Qualität ihresgleichen in der Welt sucht. Mittelalterliche und neuzeitliche Prägungen aus dem Gebiet des heutigen Niedersachsen zählen ebenfalls zu diesem Sammlungskomplex.
Wechselausstellungen
Reklamekunst aus Hannover. Von Leibniz-Keks bis Pelikano
15.09.2016 bis 29.01.2017  

Zu Beginn des 20. Jh. eroberten Markenartikel die Konsumenten. Hannoversche Firmen gehörten zur Avantgarde innovativer Vermarktungsstrategien, die für ihre Produkt-, Verpackungs- und Werbegestaltung Künstler wie El Lissitzky, Schwitters und Hohlwein beauftragten....  
Vergangene Ausstellungen
2016 (3)
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