Kunst aus der Arktis – Skulpturen der kanadischen Inuit

Laufzeit: 30. Oktober 2004 bis 16. Januar 2005

Inuit nennen sich die heutigen Bewohner der kanadischen Arktis, die uns heute in Europa besser unter der indianischen Bezeichnung Eskimo bekannt sind. Ihre direkten Vorfahren, die Thule-Inuit, kamen gegen 900 n.Chr. aus Nordalaska und besiedelten die lange Nordmehrküste Kanadas. Die ausgezeichneten Jäger lebten von dem Wenigen, das ihnen diese karge Umwelt bot.
Die Ankunft der Weißen - zuerst in vereinzelten Walfangschiffen - veränderte die Lebensbedingungen der Inuit. Die Ansiedlung an festen Orten bedeutete zugleich die Besinnung auf ihre traditionellen Begabungen und die Entwicklung ihrer „Schnitzereien“ zu einer Kunstform. In den Figuren, deren Ausdruck von sehr natur nah bis abstrakt reicht, spiegelt sich die Naturverbundenheit der Inuit wider, ebenso wie die weitreichende Phantasie ihrer Überlieferungen. Die Kenntnis ihrer Sagen und Märchen erschließt die Figuren erst voll - auch wenn sie uns auf eigentümliche Art schon ganz direkt ansprechen.

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Kunst | Völkerkunde |  Ausstellungen im Bundesland Hessen | Ort:  Offenbach am Main |
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