Frieder Heinze - Tagträume

Laufzeit: 22. September 2013 bis 23. Januar 2014

Der Maler und Grafiker Frieder Heinze (geb. 1950 in Leipzig) gehörte zu jenen Studenten an der Leipziger Hochschule für Grafik und Buchkunst, die sich nicht mehr einschwören ließen auf die formalen und inhaltlichen Vorgaben ihrer Lehrer und den gewohnten Weg der kleinen Schritte. Genau genommen waren es eher wenige Absolventen und Autodidakten der Leipziger Hochschule, die insbesondere von Leipzig aus die Öffnung der Diskussion um die Kunstpraxis in der DDR schon ab Mitte der 1970er Jahre durch gezielte Selbstorganisation an den staatlichen Behörden vorbei suchten. Bereits 1977 gründete Frieder Heinze gemeinsam mit Günter Huniat das Atelier Mogollon im Leipziger Osten. Zusammen mit Olaf Wegewitz entstand ab 1982 das in jeder Weise aus der Tradition tretende Objektbuch "unaulutu".

Wegweisend wurde der 1. Leipziger Herbstsalon 1984, gemeinsam mit Lutz Dammbeck, Olaf Wegewitz, Hans-Hendrik Grimmling, Günther Firit und Günter Huniat. Der Herbstsalon war Ausdruck von Dissidenz, er war vor allem aber Reflex der Sehnsucht nach einer offenen Diskussion innerhalb der Kunst über Sinn und Form.

Kategorien:
Kunst | 20. Jahrhundert | 21. Jahrhundert |  Ausstellungen im Bundesland Sachsen-Anhalt | Ort:  Magdeburg |
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