Fokus Junge Kunst. Laura Bielau, Johannes Nagel, Ginan Seidl

Laufzeit: 05. April 2014 bis 01. Juni 2014

"Ich möchte Geschichten erzählen, die keiner weiß." sagt die Fotografin Laura Bielau (geb. 1981 in Halle, lebt in Berlin) über ihre Arbeiten. Immer wieder bildet dafür die Fotografie selbst den inhaltlichen Bezug. Geschickt vernetzt und konfrontiert die Künstlerin unterschiedliche Ebenen dieses Mediums, insbesondere seine Geschichte, mit Sehgewohnheiten und Wahrnehmungsstrukturen. Die Aufnahmen sind aber auch Anstiftungen zur Neugier auf das Sichtbare wie das Unsichtbare und Einladungen zu assoziativen Entdeckungsreisen.
Die keramischen Arbeiten von Johannes Nagel (1979 in Jena geboren, lebt in Halle) reflektieren den Prozess der Formwerdung. Unschärfe, Spontaneität und Improvisation sind Elemente ihrer Entstehung, zum Beispiel der "(Aus)Grabungen". Dafür höhlt der Künstler mit den Händen Sand aus und formt die so entstandenen Räume ab.

Die Medienkünstlerin Ginan Seidl (geb. 1984 in Berlin, lebt in Halle) montiert in ihren Videoinstallationen poetische Bildlandschaften, Alltagsgeräusche und Erzählungen zu assoziativen Gefügen. In Magdeburg ist eine Arbeit zu sehen, worin sieben Menschen aus England, Deutschland und Mexiko jeweils einen Traum erzählen, der an einem für sie bedeutenden Ort stattgefunden hat. Während der Ton ihren Erzählungen folgt, zeigen die Bilder den Lebensraum der Personen.
Die Jürgen Ponto-Stiftung widmet sich seit 1977 der Förderung junger Künstler in den Bereichen Musik, Literatur, der darstellenden und bildenden Kunst. Mit ihrem Förderprogramm "Fokus Junge Kunst" macht die Stiftung 2014 in Sachsen-Anhalt Station. Ausgewählt wurden Künstler unter 35 Jahren, die in Sachsen-Anhalt geboren sind, hier leben und arbeiten oder einen Teil ihres Lebens in der Region verbracht haben.

Katalog: Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

Kategorien:
Kunst | Zeitgenössische Kunst | 21. Jahrhundert |  Ausstellungen im Bundesland Sachsen-Anhalt | Ort:  Magdeburg |
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