Bodemuseum
10178 Berlin
Am Kupfergraben 1

Das verschwundene Museum - Die Berliner Skulpturen- und Gemäldesammlungen 70 Jahre nach Kriegsende

Laufzeit: 19. März 2015 bis 27. September 2015

2015 jährt sich zum 70. Mal das Ende des Zweiten Weltkrieges. Dieser Krieg, der von Deutschland ausging, verwüstete große Teile Europas. Während der Besetzung der Nachbarländer begingen die deutschen Einheiten unter anderem den größten Kunstraub, den es jemals in der Geschichte Europas gegeben hat. Die Erinnerung an den Mai 1945 ist aber auch für die Staatlichen Museen zu Berlin mit dem Verlust von Sammlungsbeständen verbunden. In den Tagen um das Kriegsende zerstörten zwei Brände im Flakbunker Friedrichshain zahlreiche Kunstwerke, die dorthin zum Schutz ausgelagert waren, darunter Spitzenwerke der Sammlungen.

Die Ausstellung "Das verschwundene Museum" beleuchtet die historischen Umstände der Brände 1945 und das nachfolgende Schicksal der Kunstwerke. Anhand von Gipsabgüssen und fotografischen Abzügen in Originalgröße sollen die verlorenen Hauptwerke der Berliner Skulpturen- und Gemäldesammlungen wieder ins Bewusstsein der Öffentlichkeit gerückt werden. Ein Schwerpunkt der Ausstellung widmet sich den ethischen und praktischen Problemen bei der Restaurierung kriegsbeschädigter Kunstwerke. Dieses Thema wird in der Fachwelt kontrovers diskutiert und ist auch dem Zeitgeist und somit Veränderungen unterworfen.

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