Wachsen | Katrin Wegemann

Laufzeit: 21. Juni 2015 bis 23. August 2015

»WACHSEN« meint das prozesshafte Entstehen eines neuen Dinges durch die Änderung des Aggregatzustandes eines bekannten Materials, des Wachses. Wachs war in der Geschichte ein bedeutender Werkstoff im Kloster. Ohne Elektrizität waren Wachskerzen notwendig zur Beleuchtung. Früher noch aus reinem Bienenwachs hergestellt, arbeitet Katrin Wegemann mit anorganischem Paraffinwachs.

Seit Beginn des Projektstipendiums nutzte die Künstlerin den Projektraum 1 als Atelier und trat mit den Besuchern in einen Dialog über ihre bildhauerische Arbeitsweise. In dieser Zeit sind Skulpturen aus Wachs entstanden, die für zwei Monate im Gewölbekeller ausgestellt werden. Die Objekte haben durch Erhitzen, Fließen, Formen und Erstarren zu ihrer Gestalt gefunden. Oft teilen sich und verschmelzen einzelne Formen. Wie bei einer biologischen Zellteilung, entspringt das Eine aus dem Anderen durch Reproduktion, die nie völlig identisch ist. Mikroskopisch anmutende Urformen des Lebens, Gebärens, des Wachsens und Vergehen.

Kategorien:
Kunst | Zeitgenössische Kunst | 21. Jahrhundert |  Ausstellungen im Bundesland Nordrhein-Westfalen | Ort:  Hörstel |
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