Die Ruinen von Kočo: Spuren von Holzarchitektur der alten Seidenstraße

Laufzeit: 07. September 2016 bis 08. Januar 2017

Über 100 Jahre nach der Rückkehr der letzten Berliner Forscher aus Zentralasien (1914) können unter den Funden von damals immer noch großartige Entdeckungen gemacht werden. Bemalte und teilweise mit buddhistischen Texten beschriftete Holzbalken, die Albert Grünwedel 1903 mitbrachte und damit vor ihrer Verwendung als Feuerholz rettete, konnten jetzt als Teile von einer Decken- und Türkonstruktion identifiziert werden. Diese Entdeckung führte Mitarbeiter unseres Museums nach Xinjiang in die Tempelstadt Kočo (Chinesisch: Gaochang) in der Nähe von Turfan, im Xinjiang Autonomes Gebiet, China. Dort suchten sie nach Spuren von Holzarchitektur und analysierten Berichte und Fotoaufnahmen der drei Turfan-Expeditionen mit heute noch sichtbaren Strukturen vor Ort. Dieses von der Gerda Henkel Stiftung geförderte Projekt führte zu einem neuen Verständnis von Klosterbauten, das in dieser Ausstellung demonstriert wird.

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