Moderne-Ikonografie. Fotografie im urbanen Umfeld – Das Bauhaus und die Folgen

Laufzeit: 22. September 2019 bis 10. Februar 2020

Wenngleich die meisten bedeutenden Künstler am Bauhaus Maler waren, ist das Bildme-dium, das sich besonders originär mit dem Bauhaus verbindet, die Fotografie. Für die zentra-le Idee des Bauhauses, durch visionäres Denken die reale Gesellschaft zu formen, bot die Fotografie mit ihrer technischen Beweglichkeit viel bessere Voraussetzungen als die Malerei. Als Produkt der modernen Industrie beförderte sie „Neues Sehen“ und Handeln. Fotografie ist das in die Zukunft weisende Bildmedium und auf den Bildern soll diese Zukunft bereits sichtbar werden.

Die Geschichte der Fotografie seit dem Bauhaus liefert die konzeptionellen Eckpunkte und den Stoff für das Projekt „Moderne-Ikonografie“. Die Ausstellung im Kunstmuseum Magde-burg widmet sich nicht historisch-retrospektiv dem, was das Bauhaus war, sondern blickt auf die Zeit danach bis in die Gegenwart.
Es geht um die Auswirkungen von einhundert Jahren Bauhaus. Jahrzehnteweise sollen spezifische Entwicklungen des Urbanen durch das seinerzeit noch immer neue Bildmedium illustriert werden. Wie zur Zeit der Entstehung der ersten Bauwerke um 1920 begleitet die Fotografie alle Abläufe und Veränderungen bis heute. Wie damals setzt sich das Bild einer Zeit aus den verschiedenen Richtungen der Betrachtung zusammen. Diese Vielfalt im zeitgeschichtlichen Wandel aufzuzeigen und über die Gegenwartsfotografie den Ausblick in die Zukunft zu wagen, ist Inhalt der Ausstellung.
Die Ausstellung entsteht in enger Kooperation mit Studierenden und Absolventen der Kunsthochschule Leipzig und Künstlern wie Joachim Brohm, Ulrich Wüst und Kurt Buchwald.

Kategorien:
Fotografie | Kulturgeschichte | Kunst | Kunstgeschichte | 20. Jahrhundert | Europa |  Ausstellungen im Bundesland Sachsen-Anhalt | Ort:  Magdeburg |
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