Der Hildesheimer Silberschatz in galvanoplastischen Nachbildungen der Württembergischen Metallwarenfabrik (WMF).

Laufzeit: 02. Februar 2001 bis 09. Juni 2001

Am 17. Oktober 1868 wurde in Hildesheim bei der Einrichtung eines militärischen Schießplatzes ein
aufsehenerregender Schatz gefunden: über 70 Gegenstände aus hochreinem Silber, teilweise mit
Vergoldungen, römisches Tafelgeschirr aus der Regierungszeit des Kaisers Augustus, darunter prunkvolle
Schalen mit dem Emblem von Göttern, Becher mit üppigem Maskendekor und ein großer Dreifuß mit
Platte. Wahrscheinlich gelangte der Schatz als Besitz römischer Offiziere nach Germanien und wurde im
Zuge der kriegerischen Auseinadersetzungen zwischen Römern und Germanen, vielleicht sogar als
Beutegut aus der Varusschlacht, vergraben. Das große öffentliche Interesse, das der Schatz sogleich bei
seiner Auffindung erregte, führte schon bald zu Kopien und Nachbildungen, in Gips, in Eisenkunstguß und
als Galvanoplastiken.

Kategorien:
Kulturgeschichte | Kunstgewerbe |  Ausstellungen im Bundesland Bayern | Ort:  Würzburg |
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