LWL-Museum für Kunst und Kultur Westfälisches Landesmuseum
Adresse:
Domplatz 10
48143 Münster
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Kontakte:
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© LWL-Museum für Kunst und Kultur Westfälisches Landesmuseum
Öffnungszeiten:

Dienstag bis Sonntag und feiertags 10 – 18 Uhr

Thema:

Geschichte des Westfälischen Landesmuseums für Kunst und Kulturgeschichte des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) Das Westfälische Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte entstand, wie in vielen anderen deutschen Bürgerstädten, die nicht auf eine fürstliche Sammlung zurückgreifen konnten, im Zeitalter der Romantik durch die Initiative des Westfälischen Kunstvereins (von 1832) und des Altertumsvereins für Westfalen. Beide Vereine schufen während des 19. Jahrhunderts den Grundstock für das heutige "Westfälische Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte". Das zentrale Kunstmuseum Westfalens befindet sich seit 1908 im Stadtzentrum am Domplatz in Münster. 1970 wurde ein Neubau im damaligen Stil an das Gebäude angebaut. Im Mai 1998 wurde der Altbau des Museums, der große Teile der Sammlung beherbergt, nach umfangreichen Renovierungsarbeiten, die fast vier Jahre dauerten, wieder eröffnet. Träger des Landesmuseums ist der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL), der seine Wurzeln in der Selbstverwaltung der preußischen Provinzen hat. Das Museum umfaßt in seinen historischen Beständen bedeutende Kunstwerke seit dem frühen Mittelalter, die in der Region und in den Nachbarschaften entstanden sind, mit Schwerpunkten wie der romanischen und gotischen Monumentalskulptur und der frühwestfälischen Tafelmalerei. Höhepunkte, denen das Museum internationale Anerkennung verdankt, sind das Soester Antependium, die Überwasserskulpturen aus Münster, die Bilder von Konrad von Soest, Johann Koerbecke, die Tafeln von Derick Baegert sowie das Werk des letzten großen Meisters der westfälischen Skulptur Heinrich Brabender. Ergänzt wird dieser Bestand mittelalterlicher Kunst durch die nicht-westfälische Sammlung mittelalterlicher Glasscheiben des Freiherrn von Stein, u.a. den weltberühmten romanischen Glasfenstern des Meisters Gerlachus. Die Renaissance ist hervorragend vertreten durch die münstersche Malerfamilie tom Ring, aber auch durch ein Meisterwerk deutscher Intarsienkunst, dem sogenannten Wrangelschrank. Die großen Ereignisse der Geschichte in Westfalen, wie die Wiedertäuferzeit und der Westfälische Friede spiegeln sich ebenso in der Sammlung wie die Barockzeit. Neben der älteren Kunst ist ein weiterer wichtiger Schwerpunkt der Sammlung und Ausstellungstätigkeit die Moderne Galerie mit einem umfangreichen Gemäldebestand vom deutschen Impressionismus mit Liebermann, Slevogt und Corinth, dem Expressionismus (Brücke und Blauer Reiter mit besonderem Gewicht auf den aus Westfalen stammenden August Macke) über die Bauhauszeit und die Kunst der fünfziger Jahre bis zur internationalen Avantgarde. Große Retrospektiven haben in den letzten Jahren Hunderttausende von Besuchern angezogen. So gelten die Skulpturenausstellungen von 1977, 1987 und 1997 international mittlerweile als Musterbeispiele für die Möglichkeiten von Kunst im öffentlichen Raum. Die Retrospektive von Chaim Soutine gilt auch heute noch als Standard. Die August Macke Ausstellung von 1987 hat mit ihren über 300.000 Besuchern das Phänomen der erfolgreichen Sonderausstellungen mitbegründet. Die Retrospektive des amerikanischen Malers Ellsworth Kelly, die Münster in Kooperation mit dem Centre Pompidou Paris und der National Gallery Washington erarbeitet hat, wurde in den Medien als ein hervoragendes Beispiel für internationale Kooperationen genannt. So gewann das ursprüngliche Provinzialmuseum, das zur Bewahrung und Forschung der Geschichte und Kunst der Landschaft Westfalen im Rahmen der Kulturpolitik der preußischen Selbstverwaltung gegründet wurde, an Aufmerksamkeit über die Region hinaus. Das inzwischen internationale Prestige hat sich auf der Grundlage der Sammlung und vor allem und überdurchschnittlich durch die Ausstellungen des Hauses entwickelt. Seit dem Frühjahr 1996 stellt das Museum ebenfalls im Kloster Bentlage bei Rheine aus.
Wechselausstellungen
Bauhaus und Amerika. Experimente in Licht und Bewegung
03.11.2018 bis 10.03.2019  

Anlässlich des 100. Bauhaus-Jubiläums präsentiert das LWL-Museum für Kunst und Kultur in Münster die Ausstellung "Bauhaus und Amerika. Experimente in Licht und Bewegung" (9. November 2018 bis 10. März 2019). Ausgehend von der Bedeutung des Bauhauses und insbesondere der Bauhausbühne als inter...  
Hülle und Kern. Multiples von Joseph Beuys
29.11.2018 bis 29.09.2019  

Mit 150 Multiples von Joseph Beuys erhielt das LWL-Museum für Kunst und Kultur jüngst eine umfangreiche Schenkung der Familie Rotert. Eine Auswahl, darunter Postkarten, Fotografien, Grafikeditionen sowie zahlreiche Objekte, wird nun der Öffentlichkeit vorgestellt. Im historischen Lichthof, in dem...  
Vergangene Ausstellungen
2018 (4)
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Umkreissuche
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