Altonaer Museum
22765 Hamburg
Museumstraße 23

3. Triennale der Photographie Hamburg 2005 Volker Hinz: 24 hours 7 days - Fotografien 1974-2004. Retrospektiv

Laufzeit: 20. April 2005 bis 19. Juni 2005

Er ist einer der Besten: der Fotograf Volker Hinz.
Seit fast drei Jahrzehnten arbeitet er für den stern. Seine Reportagen aus aller Welt, seine Bildgeschichten und vor allem seine schwarz-weiß Porträts internationaler Persönlichkeiten begründen seinen herausragenden Rang als Fotografen und haben die Optik des stern stark geprägt.

Anlässlich der 3. Triennale der Photographie zeigt Volker Hinz im Altonaer Museum erstmals in einer Auswahl, was er seit Beginn seiner professionellen Laufbahn fotografiert hat. Hinz hat in seinem Archiv hunderttausende Negative und Diapositive gesichtet. Es war eine schwere Wahl. Welche Schwerpunkte setzen, was weglassen? Volker Hinz und Kurator Dr. Enno Kaufhold haben sich schließlich für einzelne Arbeiten entschieden: frühe Politikerbilder aus Bonn, später auch für den stern, Farbreportagen vor allem aus den Vereinigten Staaten, die wesentlich unser Bild des modernen Amerika geprägt haben.

Acht Jahre, von 1978 bis 1986 war Volker Hinz für den stern in New York, wo er neben dem Tagesgeschäft ein Interesse am Club- und Nachtleben des Big Apple entwickelte. Teile seiner inzwischen weltberühmten Bilder aus dem AREA, damals New Yorks verrücktester Szene-Club: sein Blitz erleuchtete ein Zeitphänomen ausschweifender Lebenslust: Das ist Autorenfotografie at its best . Zu sehen sind last but not least viele seiner schwarz-weiß Porträts von Politikern und internationalen Persönlichkeiten, sowie Celebrities aus Literatur und Film und Musik, die zum Who is Who der internationalen Magazinwelt gehören. Sein fotografischer Schwerpunkt liegt in jedem Falle auf dem Bild des Menschen in all seinen Facetten. Voll sind seine Bilder , hat der Kunstsammler Wilhelm Schürmann einmal gesagt. Und in der Tat, Volker Hinz geht immer ganz nah ran, erfasst im Bruchteil einer Sekunde alle Details einer Situation, sieht Zusammenhänge und bindet Vordergrund und Hintergrund zu einem Bild auf der Fläche zusammen. Er ist im besten Sinne des Wortes ein Geschichtenerzähler.

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