Das Gute liegt so nah
Vulkanismus im Siebengebirge

Laufzeit: 21. Januar 2007 bis 21. Oktober 2007

Sonderausstellung im Mineralogischen Museum:
„Das Gute liegt so nah – Vulkanismus im Siebengebirge“


Seit Freitag, dem 19. Januar 2007 zeigt das Mineralogische Museum der Universität Bonn eine Ausstellung mit dem Thema „Das Gute liegt so nah – Vulkanismus im Siebengebirge“. Ein lohnenswertes Thema, denn das direkt vor „den Toren“ Bonns gelegene Siebengebirge bietet auf kleinem Raum eine ungewöhnlich große Vielfalt an vulkanischen Formen und Gesteinen. Seit langem übt das landschaftlich reizvolle Gebiet auf Wissenschaftler und Laien gleichermaßen eine große Anziehungskraft aus.
Die Ausstellung im Mineralogischen Museum präsentiert Grundlagen zur Entstehung des Siebengebirges vor etwa 25 Millionen Jahren und zeigt dessen Gesteine und Minerale, zu denen sogar Holzopal und der Edelstein Saphir gehören. Mit Beiträgen zu aktuellen Forschungsergebnissen beteiligen sich Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen des Mineralogisch-Petrologischen und des Geologischen Instituts. So liefert zum Beispiel eine Diplomarbeit neue Hinweise zur Entstehung der Trachyttuffe in der Nähe des Drachenfelses. Diese sind demnach bei einer Eruption in einem See zwischen dem heutigen Petersberg und Drachenfels entstanden. Eine noch nicht abgeschlossene wissenschaftliche Zusammenarbeit mit Kollegen aus Utrecht und Amsterdam behandelt den Fund von Basalten auf einem gesunkenen römischen Schiff und die Frage, ob diese Basalte aus Vorkommen des Siebengebirges entlang des Rheins stammen könnten.
Weitere Einzelthemen beinhalten das so genannte linksrheinische Siebengebirge bei Godesberg und Berkum und einen „Blick in die Nachbarschaft“ zum „jungen“ Rodderberg, der geologisch zur Osteifel zählt. Im Rahmen der historischen Aspekte des Siebengebirges wird auch über die Natursteingewinnung im Laufe des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts berichtet, durch die ganze Berge abgetragen wurden und der auch der Drachenfels um ein Haar zum Opfer gefallen wäre. Die Geschichte eines solchen Schicksals und der anschließenden Rekultivierung wird am Beispiel des Finkenberges im Bonner Stadtteil Limperich aufgezeigt. Die Ausstellung wird bis zum 21. Oktober 2007 in den Räumen des Mineralogischen Museums im Poppelsdorfer Schloss gezeigt.



Öffnungszeiten:
Sonntags 10-17 Uhr
Mittwochs und Freitags 15-17 Uhr
(außer an Feiertagen)
Führungen, nach Absprache, auch außerhalb der Öffnungszeiten

Kontakt:
Leiterin des Mineralogischen Museums:
Dr. Renate Schumacher,
E-mail: R.Schumacher@uni-bonn.de,
Tel. 0228-73 9047, 73 3635,

http://www.min.uni-bonn.de/ausstellung.htm

Eintritt: 2,50 / 1,50 Euro – bis 16 J. frei

Kategorien:
Natur | Kinder |  Ausstellungen im Bundesland Nordrhein-Westfalen | Ort:  Bonn |
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