Schloßmuseum
99867 Gotha
Schloß Friedenstein

"Ganz schrecklich viele Tassen …" - Gothaer Porzellan des 19. Jahrhunderts

Laufzeit: bis 05. September 2010

Im Jahr 1757 gründete der Hofbeamte Wilhelm von Rotberg (1718-1795) in Gotha die erste Porzellanmanufaktur Thüringens. Ab Mitte der 1770er Jahre produzierte das vergleichsweise kleine Unternehmen äußerst qualitätsvolle Porzellane, die erfolgreich mit den Produkten der großen Manufakturen wie Meissen oder KPM Berlin konkurrieren konnten. Weit über die Grenzen des Herzogtums Sachsen-Gotha hinaus fanden sie reißenden Absatz.

Das Schlossmuseum Gotha besitzt mit mehr als tausend Stücken die umfangreichste museale Sammlung Gothaer Porzellane, deren Spitzenexemplare des 19. Jahrhunderts nun erstmals in einer repräsentativen Sonderausstellung gezeigt werden. Leihgaben aus weiteren Museums- wie Privatsammlungen, Graphiken, Vorlagenwerke und Archivalien ergänzen die Präsentation.



Die Ausstellung wird den Zeitraum vom Erwerb der Gothaer Manufaktur durch Erbprinz August von Sachsen-Gotha-Altenburg 1802 bis zum Verkauf seitens der Familie Henneberg 1883 umfassen. Besondere Schwerpunkte werden dabei die "zweite Blütezeit" der Manufaktur in den 1820er und 1830er Jahren, Auftragsarbeiten für das Gothaer Herzogshaus und die Beteiligung an der ersten Weltausstellung in London (1851) bilden.

Zur Museumseite: Schloßmuseum

Kategorien:
Kunst | Kunstgewerbe |  Ausstellungen im Bundesland Thüringen | Ort:  Gotha |
Vergangene Ausstellungen
2019 (7)
2018 (3)
2016 (1)
2014 (1)
2013 (1)
2012 (1)
2011 (4)
2010 (4)
2009 (1)
2007 (2)
2002 (1)
2001 (1)
2000 (9)
1999 (2)
Änderungen / Ausstellungen melden

Sie wollen Änderungen oder Ergänzungen zu Schloßmuseum mitteilen?

 Ausstellung melden  Ausstellungsbild senden  Museumsbild senden  Andere Änderungen  10 Highlights zeigen
Ausstellungsempfehlungen aus anderen Museen
Abbildung:  © Henry J. Fair
Hidden Costs. Ewigkeitslasten
LWL-Industriemuseum Zeche Hannover - Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur
Bochum
13.07.2019 bis 27.10.2019
Leuchtende Farben, kontrastierende Fläche, bizarre Formen – die einmalige Ästhetik der Fotografien von Henry Fair zieht unwiderstehlich in den Bann. Doch der schöne Schein trügt – Fairs Luftau...
Abbildung: Fritz Overbeck, Felder im Schluh, Zeichnung © Overbeck-Museum - Stiftung Fritz und Hermine Overbeck
Fritz und Hermine Overbeck – Die Zeichnungen
Overbeck-Museum - Stiftung Fritz und Hermine Overbeck
Bremen
17.11.2019 bis 19.01.2020
Der Skizzenblock ist oft das wichtigste Werkzeug eines Künstlers. In schnellen Strichen mit Bleistift oder Kohle sammelt er Motive, entwirft Bildkompositionen und entwickelt dabei seine eigene künst...