Spaziergang am Blattrand: Objekte und Zeichnungen von Detel Aurand

Laufzeit: bis 29. Mai 2016

Das Bild, die Malerei war der Beginn: von woher ich komme. Ausgangspunkt meiner Arbeiten ist die Möglichkeit, sie im Zweidimensionalen auf Leinwand oder Papier darzustellen. Dabei ist die Linie treibende Kraft. Manchmal breiten sich Linien aus der zweidimensionalen Fläche hinaus in den Raum. Dreidimensionale geometrische organische Objekte aus Plastikhalmen, Papiermaché und Holz schweben im Raum. Bloßgelegt, kleiderlos wird ihre Konstruktion einsehbar.
Pflanzen sind vieles: Samen, Keime, Blätter, Stängel, Blüten, Wurzel – sie wachsen ohne sich fort zu bewegen. Wir sehen ihr Wachstum nicht. Will ich Pflanzen zeichnen, muss ich auch unter die Erde schauen, muss die Perspektive ändern.

Wo auch immer ich mit der Zeichnung beginne, treffen verschiedene Perspektiven aufeinander, die sich über Zuordnungen hinwegsetzten. Einiges aus dem großen Fundus des Botanischen Museums mit seinen von Hand gefertigten Modellen und den Schätzen des Herbariums, greife ich heraus und mache es zum Ausgangspunkt neuer Beziehungsgeflechte.

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