Georg Haller – ein sathmarschwäbischer Künstler

Laufzeit: 20. Februar 2018 bis 29. April 2018

Der aus Sathmar stammende Künstler Georg Haller (1883 – 1934) stammt aus dem Dorf Terem/Tiream und studierte an der Kunsthochschule Budapest. Er war Kunstlehrer und ließ sich im nahegelegenen, deutsch geprägten Kleinteting/Budatétény nieder.

Die Grenzregion Sathmar im Nordwesten Rumäniens wird von Ungarn, Rumänen und Deutschen bewohnt. Die Geschichte der Deutschen begann hier im 18. Jahrhundert, als die Agenten des Grafen Károlyi im Schwabenland um neue Siedler warben. Nach anfänglichen Schwierigkeiten wurde die Ansiedlung zur Erfolgsgeschichte.

Heute allerdings ist die deutsche Sprache in Sathmar nur noch selten zu hören; eine Folge nationalistischer Strömungen, der zwei Weltkriege und der Wende von 1989. Weitgehend vergessen ist auch der aus Sathmar stammende Künstler Georg Haller (1883 – 1934), dessen Bilder wir in einer Werkschau zeigen.

Georg Haller stammt aus dem Dorf Terem/Tiream und studierte an der Kunsthochschule Budapest. Er war Kunstlehrer und ließ sich im nahegelegenen, deutsch geprägten Kleinteting/Budatétény nieder. Haller starb bereits mit 51 Jahren. Seine Grafiken, Aquarelle und Ölbilder zeugen von seinem sicheren grafischen Können, von Selbstdisziplin und einer offenen Haltung.

Kategorien:
Zeitgenössische Kunst |  Ausstellungen im Bundesland Baden-Württemberg | Ort:  Ulm |
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