Ingo Ronkholz – Der tatsächliche Raum

Laufzeit: 19. Januar 2019 bis 24. März 2019

Die Ausstellung versammelt exemplarische Skulpturen und Zeichnungen des 1953 in Krefeld geborenen und im Sommer 2018 verstorbenen Bildhauers Ingo Ronkholz. Eine Auswahl von Arbeiten eröffnet nun im Rahmen einer ersten posthumen Einzelausstellung einen vertieften Einblick in die faszinierenden Arbeits- und Denkweisen des Künstlers. Ingo Ronkholz studierte von 1970 bis 1974 zunächst an der Werkkunstschule Krefeld, bevor er von 1974 bis 1978 ein Kunststudium an der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf aufnahm.

Seine künstlerische Arbeit bewegt sich grundsätzlich innerhalb der Koordinaten eines geometrisch-konstruktiven Formkanons. Die bevorzugten bildhauerischen Materialien sind Bronze und Eisen, in der Zeichnung arbeitet der Künstler mit in Ölfarbe getränktem und collagiertem Papier. So entsteht neben zahlreichen Skulpturen und Wandarbeiten ein paralleles und äußerst eigenständiges zeichnerisches Werk, das weit über die klassische Bildhauerzeichnung hinausgeht. Sowohl in der dreidimensionalen Form als auch in seinen Papierarbeiten hat sich Ingo Ronkholz konsequent Fragen räumlicher Organisation und Bildfindung gewidmet.

Die Ausstellung erinnert mit zahlreichen Leihgaben aus dem Kunstmuseum Bochum und aus dem Nachlass des Künstlers an einen wichtigen deutschen Bildhauer der Gegenwart.

Kategorien:
Kunst | Zeitgenössische Kunst | 20. Jahrhundert | 21. Jahrhundert |  Ausstellungen im Bundesland Berlin | Ort:  Berlin |
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